Aktueller Anti-Doping-Newsletter des DLV Nr. 04/2016 vom 01.04.2016

Im aktuellen Anti-Doping-Newsletter finden Sie folgende Themen:
- Infos zum Anti-Doping-Gesetz
- Dopingrelevante Substanz Meldonium
- Olympische Spiele 2016 in Rio de Janeiro - Auslagerung der Dopingverfahren
- Dopingopfer-Hilfegesetz
- Brasilien gründet Doping-Gerichtshof
- Antrag auf Medizinische Ausnahmegenehmigung (TUE-Antrag)

Infos zum Anti-Doping-Gesetz

Im Anti-Doping-Newsletter 02/2016 hatten wir über das seit November 2015 bestehende Anti-Doping-Gesetz (AntiDopG) berichtet. Eine aktuelle Zusammenfassung aller Fakten und Daten finden Sie auf der DLV-Webseite im Bereich Anti-Doping sowie auf der NADA-Webseite. Unabhängig der Diskussionen um Befürwortung oder Kritik der Gesetzgebung kann die Veröffentlichung des Anti-DopG im Bundesgesetzblatt dort jederzeit nachgelesen werden.

Dopingrelevante Substanz Meldonium

Fast täglich sind neue Meldungen über Athleten bezüglich der Einnahme des verbotenen Wirkstoffs Meldonium der nationalen und internationalen Presse zu entnehmen. Ohne auf einzelne Fälle oder Sportarten eingehen zu wollen, möchten wir Ihnen allgemeine Meinungen und Aussagen zu der Thematik nicht vorenthalten. Einzelheiten finden Sie in einem Artikel des Handelsblatt, unter dopinginfo.de, auf der Online-Seite der Süddeutschen Zeitung und hier.

Olympische Spiele 2016 in Rio de Janeiro - Auslagerung der Dopingverfahren

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat am 1. März 2016 beschlossen, für die Zeit der Olympischen Sommerspiele, die vom 5. bis 21. August 2016 in Rio de Janeiro stattfinden, die Dopingverfahren auszulagern. Entgegen der bisherigen Gepflogenheit wird während der Olympischen Sommerspiele nicht mehr die IOC-Disziplinarkommission, sondern der Internationale Sportgerichtshof CAS anstehende Dopingverfahren behandeln. Lesen Sie mehr auf der Seite des DOSB und auf der Online-Seite des Fokus.

Dopingopfer-Hilfegesetz

Die Bundesregierung stimmte am 9. März 2016 dem Gesetzentwurf eines Zweiten Dopingopfer-Hilfegesetz zu und gab somit grünes Licht für die Neuauflage eines Fonds zugunsten von DDR-Dopingopfern. Es ist geplant, das Zweite Dopingopfer-Hilfegesetz als gesetzliche Grundlage für den neuen Fonds bis zum Sommer 2016 zu verabschieden, um bereits in der zweiten Jahreshälfte Zahlungen an Dopingopfer zu ermöglichen. Weitere Informationen

Brasilien gründet Doping-Gerichtshof

Mit einer Fristensetzung hatte die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) dem Land Brasilien Zeit für die notwendige Anpassung an den international gültigen Anti-Doping Code gegeben. Kurz vor Ablauf der Frist hat die brasilianische Staatspräsidentin mittels eines provisorischen Dekrets die notwendigen Gesetzesänderungen zur Gründung eines zentralen Doping-Gerichtshofes bewilligt. Mehr zu den Hintergründen

Antrag auf Medizinische Ausnahmegenehmigung (TUE-Antrag)

Sollten Sie planen, an einer Leichtathletik-Veranstaltung teilzunehmen und müssen Sie dafür eine erforderliche Medizinische Ausnahmegenehmigung (TUE) beantragen, ist dringend darauf zu achten, dass eine TUE-Antragsfrist von mindestens 30 Tagen vor Veranstaltungsbeginn einzuhalten ist.
Wo Sie eine TUE beantragen müssen, können Sie auf der DLV-Webseite und auf der NADA-Webseite nachlesen. Dort finden Sie auch das zur Beantragung erforderliche Antragsformular und weitere wichtige Hinweise.
Grundsätzlich müssen alle Athleten - unabhängig einer Kader- oder Testpoolzugehörigkeit - darauf achten, dass
- bei der Teilnahme an einem Internationalen Wettkampf gemäß der IAAF List of International Competition 2016 der TUE-Antrag bei der IAAF zu stellen ist.
- Handelt es sich bei der Veranstaltung um einen internationalen Wettkampf der Senioren, muss der Antrag bei der World Masters Association (WMA) mit dem WMA-TUE-Antrag eingereicht werden. Hierfür gelten die Vorgaben der WMA, die denen der IAAF größtenteils angeglichen sind.

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