Premiere in Köngen: inklusives Jugendsportfest

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Jugendliche Leichtathleten ohne und mit Behinderung, wie hier
Jonas Winkeler, Bronzemedaillengewinner im Weitsprung (T/F46) bei den ersten IPC-Junioren-Weltmeisterschaften, können sich am 23. September in Köngen gemeinsam messen (Foto: Strohm)




Eine ganz besondere Premiere gibt es am 23. September 2017 im Stadion Fuchsgrube in Köngen: im Rahmen des 42. Landesoffenen Schülersportfests findet zum ersten Mal ein inklusives Sportfest für Jugendliche unter 16 Jahren statt.

Eine absolute Neuheit stellt dabei die Wettkampfauswertung dar. Erstmalig gibt es eine gemeinsame Ergebnisliste für Sportler mit und ohne Behinderung. Durch den Württembergischen Behinderten- und Rehabilitationssportverband (WBRS) wurde dem TSV Köngen als Ausrichter eine Punktewertung zur Verfügung gestellt, die es ermöglicht, dass Ergebnisse von Athleten mit Behinderung über einen Umrechnungsfaktor mit den Ergebnissen von Nichtbehinderten gemeinsam gewertet werden können. Der Umrechnungsfaktor (Vergleichsfaktor) wertet die Einschränkungen um, so dass die erzielte Leistung einem nicht-behinderten Sportler entspricht. Dadurch können alle Ergebnisse miteinander verglichen werden.

Sportler, die mit einem Umrechnungsfaktor ein Ergebnis gewertet und eingetragen bekommen, werden in der Ergebnisliste mit der Klasseneinteilung im Behindertensport (T/F11 – T/F57) hinter dem Nachnamen aufgeführt. „In Zukunft werden wir solche Wettkämpfe in Zusammenarbeit mit dem Württembergischen Leichtathletik-Verband (WLV) vermehrt umsetzen“, meint WBRS Leichtathletik-Landestrainer Thomas Strohm, der diese Wettkampfwertungsform initiiert hat.

>> Zur Ausschreibung des 1. Inklusionssportfests am 23. September 2017 in Köngen


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