DLV Kampfrichter-Lehrgang in Duisburg

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Der Deutsche Leichtathletik-Verband hatte im vergangenen Jahr die Fortbildungsmaßnahme Best-of-Team ins Leben gerufen. Diese Fortbildung soll ausgebildeten Kampfrichtern ermöglichen, sich über die Grenzen der Landesverbände hinweg auszutauschen und weiterzubilden. Das Programm setzt sich aus mehreren umfangreichen Lehrgängen auf Obmann-Niveau und Einsätzen bei Deutschen Meisterschaften zusammen.

Im Rahmen dieses Programms fanden zwischen dem 22. und 24. April die ersten Lehrgänge in Duisburg und Berlin statt. Insgesamt waren aus allen Landesverbänden 40 Kamprichter zu dieser ersten Etappe eingeladen. Nach dem wir die Bestätigung erhielten den WLV bei dieser Fortbildung vertreten zu dürfen, freuten wir uns sehr und machten uns am Freitag auf den Weg Richtung Duisburg. An diesem Wochenende erwartete uns an der Sportschule Wedau ein sehr interessanter und informativer Lehrgang.

Noch am Freitagabend startete der Lehrgang, nach dem gemeinsamen Abendessen und einer kurzen Vorstellungsrunde. Unter der Leitung von Marc Lagrave und den Referenten Heike Hindenburg und Mark Ruchel wurden wir durch ein sehr straffes Programm aus allen Bereichen der Leichtathletik geführt. Zu Beginn stand der Bereich Lauf im Vordergrund, gefolgt von den technischen Bereichen Sprung und Wurf.

Die Gestaltung des Seminars war sehr abwechslungsreich. So bestand es nicht nur aus Vorträgen der Referenten, sondern größten Teils aus Präsentationen der Teilnehmer. Diese beinhalteten Fragestellungen, die mit Hilfe der IWR gelöst und den anderen Teilnehmern vorgestellt wurden. Zusätzlich kamen Fallbeispiele zur Sprache, die vorab von den Seminarteilnehmern eingesandt worden waren. Jeder musste mindestens einen Fall entscheiden mit anschließender Diskussionsrunde.

Trotz des straffen Zeitplanes und der Vielzahl an Informationen, die tagsüber auf uns einprasselten, nutzen wir die freie Zeit am späteren Abend, um uns bei entspannter Atmosphäre im nahe liegendem „Sportler-Treff“ abseits der tagsüber allgegenwärtigen Regelkunde gegenseitig kennen zu lernen. Insbesondere der Austausch über die Arbeit in den verschiedenen Verbänden war hier sehr kurzweilig und informativ. Sodass nach Abschluss des Lehrgangs nicht nur die vertiefte Regelkunde und der ein oder andere Aha-Effekt zu Buche standen, sondern auch interessante neue Bekanntschaften, die sich über das gesamte Bundesgebiet erstrecken.

Eine einstündige Prüfung auf Obmann-Niveau, zeitgleich mit der Berliner Gruppe, schloss das Seminar am Sonntag ab. Nach einer Fazitrunde trat jeder Teilnehmer die Heimreise an.

Bericht: Lars Bärhold, Florian Bonnaire, Melike Ömerogullari
 
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