WLV Jahrestagung Lehrwesen mit zahlreichen Arbeitsschwerpunkten

Im Vorfeld des Sindelfinger Hallenmeetings fand im Otto-Welker Saal die diesjährige Jahrestagung des WLV Lehrwesens statt. Fred Eberle begrüßte dazu einige Kreislehwarte und Kreisvorsitzende sowie Mitarbeiter der WLV Geschäftsstelle und auch Leistungssportdirektor Sven Rees.

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In seinem Bericht des Lehwarts betonte Eberle die Vielseitigkeit der Leichtathletik. Die Leichtathletik beginnt bei den Kleinen und macht auch bis in das hohe Alter Freude. Um den Athletinnen und Athleten in allen Altersklassen Freude zu bereiten müssen ihnen gut ausgebildete Trainer und Übungsleiter zur Seite stehen. Für diese Aus- und Fortbildungen sind in den Lehrkonzeptionen immer wieder Schwerpunkte gesetzt. Diese Schwerpunkte werden mit spezifischem Lehrmaterial untermauert, das mit starker Unterstützung der DLV-Rahmentrainingspläne auf dem neusten Stand ist.

Mithilfe dieser Lehrmaterialien läutet Fred Eberle die Qualifizierungsoffensive TRAINER ein. Es soll eine Förderung vielseitiger Kompetenzen erfolgen, die sowohl durch die Aus- und Fortbildungen ausgeprägt werden, die aber auch in der Interaktion mit anderen erfahrenen Trainern ausgebildet werden müssen. Leistungssportdirektor Sven Rees betonte, dass die Heimtrainer aufgefordert sind noch mehr die Hospitationsmöglichkeiten bei den Landestrainern zu nutzen. Nur so kann ein Trainer die besondere Mischung aus „Lehren und Lernen“ verinnerlichen.

Silvia Ochs, WLV Referentin für den Freizeit- und Breitensport berichtete über die Veränderungen bei der Ausbildung zum Trainer C Breitensport. Der Aufbaulehrgang wird statt an fünf Werktagen nun an zwei Wochenenden absolviert, was anhand der Anmeldezahlen positiv angenommen wird. Desweiteren wird das Fortbildungsangebot mit hochqualifizierten Referenten immer weiter ausgebaut. Wie in den vergangenen Jahren wird auch der landesweite Breitensportkongress wieder in Ludwigsburg stattfinden. Neu im Programm ist der WLV Laufkongress am 05. März, der erstmals direkt im Haus des SpOrt in Stuttgart mit namhaften Referenten stattfinden wird (Details auf www.wlv-laufkongress.de).

Aus dem Bereich des Leistungssports sorgte Landestrainer Peter Salzer für staunende Gesichter, welche Lehrmaterialien im Wurfbereich inzwischen zum Einsatz kommen und auf welche modernen Medien inzwischen zurück gegriffen wird. Die anstehende Aufgabe im kommenden Jahr wird die Überlegung sein, wie dieses Lehrmaterial sinnvoll an die Vereinstrainer und Interessierten weitergegeben werden können.

Die Kinderleichtathletik findet in der Lehre ebenfalls großen Anklang. Über 370 Teilnehmer konnten bei den Fortbildungen Kinderleichtathletik im Jahr 2015 in Theorie und Praxis Ideen für das Training mit Kindern sammeln. Die Beauftragte für Kinderleichtathletik im WLV, Jutta Bryxi, kündigte auch für das Jahr 2016 wieder zahlreiche Fortbildungen Kinderleichtathletik an. Auch das Projekt „WLV Kinderleicht-Athletik VOR ORT“ war 2015 mit 8 Veranstaltungen ein voller Erfolg und wird 2016 weitergeführt. Der WLV Pokal Kinderleichtathletik soll in der kommenden Freiluftsaison ebenfalls wieder für die Altersklasse U10 ausgeschrieben werden. Nach Ausrichter und Termin wird in den kommenden Wochen gesucht.

Das Thema Ganztagsschule wird das Lehrwesen im WLV ebenfalls im kommenden Jahr weiterhin stark beschäftigen. Im Moment wird akribisch an einer „Fachverbandsinitiative zur fachlichen Ausgestaltung und Umsetzung von Sportangeboten in der Ganztagsgrundschule“ zusammen mit einigen Fachverbänden gearbeitet.

Ernüchternde Zahlen aus der Schülermentorenausbuildung präsentierte WLV Bildungsreferent Rene Stauß. Er zeigte auf, dass in den vergangenen Jahren lediglich 10% aller ausgebildeten Schülermentoren in der Leichtathletik auch irgendwann eine Lizenzausbildung begonnen haben. Da diese Ausbildung für den Verband sehr kostspielig ist, muss über Möglichkeiten der Verbesserung dieser Zahlen diskutiert werden.

Einen allgemeinen leichten Rückgang der Teilnehmerzahlen bei allen Trainer C Ausbildungen in Albstadt konstatierte WLV Lehrreferent Ralf Kramer. Eine Rettung sieht er im Bildungszeitgesetz, das 2016 auch für den Sport gelten wird.

Zum Abschluss der Lehrwartetagung wurde über die Besetzung des WLV Lehrausschuss gesprochen und die einzelnen Funktionen und die dafür passenden Personen nochmals abgestimmt und festgeschrieben.

WLV Lehrwart Fred Eberle bedankte sich bei den Anwesenden herzlich für Ihr Engagement und äußerte den Wunsch in den kommenden Jahren noch mehr Kreislehrwarte für die Jahrestagung des Lehrwesens zu gewinnen, um sie für eine aktive Lehrarbeit in den Kreisen zu motivieren.


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