Rekordstoß und Rekordbeteiligung in Ulm

ULM – Mit seinem Rekordstoß war Arthur Abele nicht der einzige, der sich bei einer Rekordbeteiligung von etwa 340 Athleten beim Hallensportfest in der Ulmer Messehalle über einen gelungenen Leistungstest freuen durfte.

Vor allem in den Sprints und Hürdensprints ging es in den teilweise riesigen Nachwuchsfeldern ordentlich zur Sache. Schnellster 60 m-Mann des Tages war der 18-jährige Manuel Eitel, der im direkten Duell mit Mathias Brugger 6,94 Sekunden vorlegte. Bei den fliegenden Sprints über 30 m jagte das 16-jährige Weitsprung-Ass Marcel Cymcyk mit 2,96 Sekunden als schnellster aller Teilnehmer durch die Lichtschranken. Bei den weiblichen Altersklassen lieferte Lisa Nippgen (LAZ Salamander) mit 3,21 Sekunden fliegend und 7,70 über 60 m die Top-Resultate.
Im Kugelstoßen der Männer hatte Arthur Abele trotz seiner Bestleistung von 15,71 m knapp das Nachsehen gegenüber Spezialist Silas Ristl, der mit seinen 16,06 m allerdings ebenso haderte wie Mathias Brugger, der mit 14,83 m noch unter seinen Trainingseindrücken blieb. Bei der M15 steigerte sich Eric Maihöfer (LG Staufen) um über einen Meter auf 15,12. Den weitesten Stoß beim weiblichen Nachwuchs lieferte die deutsche Siebenkampfmeisterin Johanna Siebler (LC Überlingen) mit 13,88. Ihr gelang mit 9,04 auch über die 60 m Hürden der Sieg.
Zufrieden zeigten sich die Trainer mit dem Hochsprung-Comeback von Benno Freitag. Eineinhalb Jahre nach seiner schweren Verletzung war der 20-jährige erstmals wieder voll belastbar und überzeugte mit 2,05 m aus stark verkürztem Anlauf. Mit Dominik Petzold (LG Staufen), der exakt bei sieben Metern landete, zeigte auch im Weitsprung ein Mehrkämpfer das Top-Resultat. Bei den Frauen war es die 15-jährige Hannah Budnik (TSV Gomaringen) mit 5,53 m.
In den Nachwuchswettbewerben der U16, die teilweise wie württembergische Meisterschaften besetzt waren und in ihrer Masse Kampfrichter und Helfer an den Rand der Belastbarkeit führten, tat sich vor allem die noch 13-jährige Alisha Pawlowski (LG Tuttlingen-Fridingen) mit 1,62 m im Hochsprung hervor. Als gute Entscheidung erwies sich die Verkürzung der Hürdenabstände der M14: Das komplette Feld zeigte schon bessere Ergebnisse als sonst bei württembergischen Meisterschaften. Schnellster war Malik Jirasek (LG Steinlach) mit 9,06 Sekunden.
chu

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