"Wir bewegen alle" - Kongress zur Vielfalt und Teilhabe im Kinder- und Jugendsport

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Der organisierte Sport beschäftigt sich seit mehreren Jahren intensiv mit dem Thema Inklusion. Die Teilhabe von Menschen mit Behinderung darf dabei nicht als Herausforderung, sondern soll vor allem als Chance begriffen werden. Der Sport mit seinen vielfältigen Bewegungsmöglichkeiten ist besonders gut dafür geeignet, Menschen mit und ohne Behinderung zusammenzubringen und sie mit ihren verschiedenen Potentialen zu schätzen und zu fördern.

Je mehr Sportorganisationen sich diesem Gedanken der Teilhabe annehmen, desto selbstverständlicher und besser gelingt es, Inklusion tagtäglich in der Praxis umzusetzen. Deshalb haben sich die drei großen Jugendorganisationen im Sport - die Deutsche Sportjugend, die Deutsche Behindertensportjugend und die Deutsche Turnerjugend – zusammengeschlossen.

Gemeinsam richten sie den Kongress „Wir bewegen alle! – Vielfalt und Teilhabe im Kinder- und Jugendsport erleben“ vom 11. bis 13. Dezember 2015 in Frankfurt am Main aus. Dieses Engagement wird auch von politischer Seite gewürdigt. Mit der Bundesministerin für Frauen, Senioren, Familie und Jugend Frau Schwesig hat sich eine prominente Schirmherrin für den Kongress gefunden.

Handlungsempfehlungen geben

Um inklusives Sporttreiben weiter voranzubringen und das Engagement in diesem Themengebiet zu fördern, sollen in einem ersten nationalen Kongress die Vielzahl der existierenden Konzepte und Aktivitäten im Kinder- und Jugendsport zum Thema Inklusion gebündelt und einem breiten Publikum vorgestellt werden. Es geht darum ein gemeinsames Verständnis von Inklusion zu erarbeiten und Handlungsempfehlungen und Good-Practice Bespiele aufzuzeigen.

Der Kongress richtet sich an Entscheidungsträger und Multiplikatoren auf allen Sportebenen. Vertreter der einzelnen Sportverbände, Vereinsvorstände und Übungsleiter sollen genauso von den Beiträgen profitieren wie Erzieher und Lehrer. Ziel ist es, Ideen aufzuzeigen und Lösungen zu erarbeiten, die alle Teilnehmer in ihren bisherigen Aktivitäten bestärken und zur weiteren Umsetzung der Inklusion motivieren.

Vorträge und praxisnahe Angebote

Um dieses Ziel zu erreichen, wird der Kongress neben Vorträgen vor allem auch aus praxisnahen Angeboten bestehen. Dabei werden die Teilnehmer aktiv einbezogen. Es wird Workshops geben, die speziell darauf ausgerichtet sind, die Erfahrungen der Teilnehmer aufzunehmen und deren Fragen zu beantworten. Eine Podiumsdiskussion soll Impulse für weitere Auseinandersetzungen mit sportpolitischen sowie praktischen Fragestellungen setzen.

Außerdem soll Vielfalt und Teilhabe nicht nur an Good-Practice Beispielen und in Vorträgen erklärt, sondern direkt in der Halle gelebt werden. Die Sportpraxis ist ein wesentlicher Bestandteil des Kongresses, denn durch diese Eigenerfahrung können Barrieren und Berührungsängste gezielt abgebaut werden und die Teilnehmer erhalten wertvolle und praxisnahe Konzepte, Übungen und Tipps für ihre Arbeit. Informationen zur Anmeldung

>> Alle weiteren Informationen zum Programm und zur Anmeldung gibt es HIER.


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