Bundeseinheitliche Änderungen im Bereich „Laufveranstaltungen“ ab 01.01.2016

Nach zahlreichen kontroversen Diskussionen hat der DLV-Verbandsrat am 24. Juli 2015 nun endgültig eine bundeseinheitliche Regelung im Bereich „Laufveranstaltungen“ beschlossen.

Die Änderungen und Neuerungen werden ab 01.01.2016 gelten und beinhalten zusammengefasst folgende Punkte:

• Alle Lauf- und laufähnlichen Veranstaltungen mit leichtathletischem Wettkampfcharakter (bisher Volks-, Straßen-, Cross-, Berglauf sowie Landschafts-, Trail- und Geländeläufe mit und ohne Walking/Nordic Walking, bzw. Wandern) werden künftig einheitlich als „stadionferne Laufveranstaltungen“ bezeichnet.
• Die bisherige Unterscheidung zwischen Volks- und Straßenlauf erfolgt durch die Zusatzangabe „bestenlistenfähiger Lauf“ (mit gültigem Vermessungsprotokoll).
• Die Anmeldung aller „stadionfernen Laufveranstaltungen“ erfolgt mit dem DLV-Formular „Antrag auf Genehmigung einer Veranstaltung“ beim zuständigen Landesverband.
• „Stadionferne Laufveranstaltungen“ können nicht nur von Verbandsorganisationen (Vereine, LGs, Kreise, LVs, DLV) angemeldet und veranstaltet werden, sondern auch von „Nicht-Verbandsorganisationen“. Hierfür ist eine besondere Genehmigung (inkl. gesonderter Genehmigungsgebühr) durch den DLV notwendig: Die Genehmigung ist mind. 6 Wochen vor der Veranstaltung schriftlich über den zuständigen LV beim DLV zu beantragen.
• Für alle „stadionfernen Laufveranstaltungen“ wird ab 01.01.2016 eine bundeseinheitliche Genehmigungsgebühr erhoben. Diese beträgt für jeden Finisher laut Ergebnisliste 50 Cent (40 Cent LV – 10 Cent DLV) und wird vom zuständigen Landesverband in Rechnung gestellt.
• Die Genehmigungsgebühr wird für jeden Finisher ab der Altersklasse U18 (somit ab 16 Jahren) erhoben.
• Für Walker/Nordic Walker, Inlineskater, Rollstuhlfahrer,… wird die Gebühr nur dann erhoben, wenn es eine disziplinbezogene Ergebnisliste gibt.
• Bei Staffelwettbewerben zählt nur der letzte Teilnehmer als Finisher.
• Keine Ausnahmeregelung für Serienläufe.
• Läufe mit ausschließlich karitativem Charakter (Benefizläufe,…) können auf Antrag von der Zahlung der Genehmigungsgebühr befreit werden. Die karitative Einrichtung muss mit dem Antrag auf Genehmigung genannt werden und nach der Veranstaltung ist ein entsprechender Spendennachweis vorzulegen.
• Der Härtefonds zur Milderung sozialer Härte durch finanzielle Hilfe für die Hinterbliebenen bei Todesfällen bei Laufveranstaltungen wird ab 01.01.2016 im DLV-Haushalt verankert.

Die wichtigsten Änderungen in der GBO und DLO des Deutschen Leichtathletik-Verbandes finden Sie nochmals zusammengefasst unter folgendem Link:
www.leichtathletik.de

Die Änderungen/Neuerungen werden außerdem Thema bei der diesjährigen Terminbörse des WLV am 26.09.2015 in Stuttgart sein.

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