Alina Reh holt zweimal EM-Gold in Eskilstuna

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Bei den U20-Europameisterschaften in Eskilstuna (Schweden) wurde Alina Reh vom TSV Erbach ihrer Favoritenrolle gerecht und gewann zunächst am gestrigen Samstag (18. Juli) über 3.000 Meter in 9:12,29 Minuten die Goldmedaille.

Die mehrfache deutsche Jugendmeisterin holte sich dabei in einem mutigen Lauf, in dem sie lange das Tempo bestimmte, ihre erste internationale Goldmedaille. Am heutigen Sonntag (19. Juli) folgte dann - nicht einmal 24 Stunden nach ihrem Sieg über 3.000 Meter - schon der 2. Streich: Auch über 5.000 Meter dominierte Alina Reh das Rennen und holte sich von der Spitze weg den zweiten EM-Titel in 16:01,02 Minuten.

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Anna Bühler springt zu Silber

Weitspringerin Anna Bühler hat am heutigen Sonntag (19. Juli) einen ganz starken Wettkampf absolviert. Der Lohn für zwei Sätze jenseits der 6,50-Meter-Marke: Silber. Schon im Qualifikationswettkampf zeigte die Springerin von der Unterländer LG, dass mit ihr zu rechnen ist: mit einem Sprung auf 6,29 Meter hat sie gleich im ersten Versuch das Finale klargemacht. Im Finale ging es dann heute noch ein ganzes Stück weiter. Nach 6,52 Meter zum Auftakt folgte eine Steigerung auf 6,55 Meter. Diese Weite reichte am Ende zu Silber vor der weitengleichen Spanierin Fatima Diame und hinter der rumänischen Favoritin Florentina Marincu mit 6,78 Meter. Unerheblich letzten Endes, dass die Weiten wegen des zu starken Rückenwindes keinen Eingang in die Bestenlisten finden werden.

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Henrik Hannemann auf Platz 3

Mit einer Bronzemedaille wird Henrik Hannemann (LAZ Salamander Kornwestheim-Ludwigsburg) von der U20-EM in Schweden zurückkehren. Hinter dem Russen Kamil Salimullin und seinem Teamkameraden Florian Lickteig stürmte der 18-jährige Zweite der letztjährigen Olympischen Jugendspiele nun in 13,69 Sekunden als Dritter ins Ziel und holte damit die zweite Medaille am Samstag nach Baden-Württemberg.

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Im Kugelstoßen der weiblichen Jugend U20 schaffte Alina Kenzel vom VfL Waiblingen eine Platzierung unter den Top 8.
Mit 15,70 Meter kam sie dicht an ihre Bestmarke heran und konnte damit als Sechste ihre bisher beste Platzierung bei einer großen internationalen Meisterschaft verbuchen.

Im Sprintteam des DLV über 4 x 100 Meter standen zwei baden-württembergische Athleten: auf Position 3 Alexander Deckert (VfB Stuttgart) und auf Position 4 Denis Almaz (VfL Sindelfingen). Als zweitschnellstes Quartett hatte sich das DLV-Team für das Finale qualifiziert. Leider waren dann im Finale die Wechsel alles andere als optimal und so galt es für Schlussläufer Denis Almaz (VfL Sindelfingen) auf der Zielgeraden nur noch, den fünften Platz abzusichern.

Die Zeit von 40,68 Sekunden zeigt, was ohne Patzer drin gewesen wäre - vermutlich eine Marke um die 40 Sekunden. Die hätte für eine Medaille hergemusst. Als neue U20-Europameister steigerten die Schweden vor begeistertem Heimpublikum ihren wenige Stunden alten Landesrekord ein weiteres Mal auf 39,73 Sekunden, Silber ging an Polen (40,00 sec) knapp vor Frankreich (40,02 sec).


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