Favoritensiege bei U16-Mehrkampfmeisterschaften

HEIDENHEIM – Favoritensiege sahen die württembergischen Mehrkampfmeisterschaften der U16 in Heidenheim. Mit den Tipps auf Niklas Meier (LG Filder) und Nathanael Weiß (LAZ Salamander) im Neunkampf sowie Leona Grimm (LG Staufen) und Sharon Enow Abio (LAV Stadtwerke Tübingen) wären im Wettbüro sicher keine großen Quoten zu erzielen gewesen.


Während es an der Spitze wieder Leistungen zu sehen gab, die deutschlandweit zu den Topwerten gehören, muss man auf der anderen Seite feststellen, dass die Bereitschaft sich im Mehrkampf zu engagieren und einen Mehrkampf auch durchzustehen, wohl abnimmt. Nur knapp die Hälfte der Jungs, die samstags im Vierkampf dabei waren, starteten auch noch den zweiten Tag. Bei den Mädchen nahmen immerhin drei Viertel den Wettkampf am zweiten Tag wieder auf und profitierten dann von den guten Bedingungen in der Heidenheimer Sparkassen-Arena, während am ersten Tag Gegenwind und eine Regen- und Gewitterpause die Leistungen doch deutlich beeinträchtigten.

Die Sieger erreichten jeweils Saisonbestwerte, wie bei der M15 der deutsche Vizemeister des Vorjahres, Niklas Meier, der mit jeder Disziplin seinen Vorsprung auf Elias Jungbauer (SSV Ulm 1846) ein Stückchen ausbaute und am Ende mit 5.351 Punkten ein tolles Ergebnis erzielte. Doppelvizemeister Jungbauer konnte sich noch über zwei Siege mit der Ulmer Mannschaft im Vier- und Neunkampf vor der LG Staufen freuen. Die M14 sah Nathanael Weiß mit 4.693 Punkten als klaren Sieger vor dem Lokalmatadoren Philip Kelterer (LG Staufen). Den Vierkampf hatte noch der Schwäbisch Haller Lukas Drach für sich entschieden, der aber den Neunkampf nicht mehr fortsetzte.

Strahlende Zukunft des WLV


Bei den Mädchen landete Leona Grimm (LG Staufen) in der W15 einen Start-Ziel-Sieg, bei dem mit sie mit einem ganz starken zweiten Tag mit 3.703 Punkten die DM-Norm weit übertraf. Zweite wurde jeweils Selina Jesinger (LG Esslingen), die am zweiten Tag einen Punkt Vorsprung auf die lange verletzt gewesene Vorjahressiegerin Martha Mildner (LAV Stadtwerke Tübingen) ins Ziel rettete. Deren Vereinskameradin Sharon Enow Abio erzielte bei der W14 mit 1,72 m im Hochsprung und gewann am Ende mit 3.701 Punkten nach dem Vier- auch den Siebenkampf souverän. Im höchstwertigen Wettbewerb folgten mit Marietta Spannowsky (TuS Metzingen) und Sara von Mallinckrodt (SG Schorndorf 1846) weitere Athletinnen, die das weibliche Gesicht des WLV in den nächsten Jahren prägen könnten. Die Mannschaftswertungen sicherte sich sowohl im Vier- als auch im Siebenkampf die LAV Stadtwerke Tübingen vor dem TuS Metzingen.

chu


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