Kooperation Schule und Verein - die Leichtathletik im Zentrum

Über 30 Trainer, Übungs- und Kursleiter waren Nutznießer einer sehr erfolgreichen und intensiven Fortbildung. In der Kalten-Feld-Halle in Schwäbisch Gmünd-Degenfeld trafen sich Trainer, Übungs- und Kursleiter aus den Vereinen des Stadtverbandes Sport Schwäbisch Gmünd und aus dem Sportkreis Ostalb zu einer interessanten Fortbildung. Dabei standen besonders die Lehrinhalte aus der Leichtathletik im Mittelpunkt von Theorie und Praxis.

Die Bildungslandschaft erfährt immer rascher voranschreitende Änderungen. Dabei erhält die Thematik Ganztagesförderung einen großen Stellenwert und wird zunehmend zu einem wichtigen Element in der derzeitigen pädagogischen Diskussion. Insbesondere das Kooperationsfeld Schule und Verein muss nun den Blick auf die die Chance zu einer Positionierung von Sport und Bewegung als Bestandteil eines ganzheitlichen Erziehungs- und Bildungsauftrages lenken und entsprechend nutzen. Dazu sind Qualifizierungsveranstaltungen wichtige Elemente in der Weiterbildung der Trainer, Übungs- und Kursleiter. Eine entsprechende Fortbildung dazu fand in Schwäbisch Gmünd, im Ortsteil Degenfeld statt. Ziel der Fortbildung war es, die Möglichkeiten und die enge Zusammenarbeit von Schule und Verein in der Ganztagesförderung durch Sport und Bewegung, exemplarisch durch die grundlegenden Elemente der Leichtathletik darzustellen.

Sowohl die Inhalte und Methoden in der sportlichen Auseinandersetzung, als auch die Mittel und Verfahren zu deren Umsetzung waren Mittelpunkt von verschiedenen Referaten. Die Lehrgangsteilnehmer hatten dabei die Möglichkeit, die theoretischen Inhalte direkt von Ort in der eigenen sportlichen Realisierung umzusetzen und auf Tauglichkeit zu überprüfen. Dabei stand die Bedeutung von Sport und Bewegung für die Kinder im Grundschulalter im Mittelpunkt. Eine Bewegungsschule zu den Bewegungsfeldern Laufen, Hüpfen, Springen, Rhythmik, aber auch zum Werfen konnte thematisiert werden. Konditionelle und koordinative Inhalte, Prinzipien von Unterricht und Training, Kennzeichen und Elemente von Bewegungserlebnissen, die Verwendung und der Einsatz altersgemäßer Gerätschaften, aber auch Aspekte der Trainingslehre und die pädagogische Bedeutung der Leichtathletik fanden eine breite Umsetzung und standen zu Diskussion. In den verschiedenen „Bewegungswerkstätten“ gelang es den Referenten Jutta Bryxi, Barbara Duschek, Anne Grimm, Martina Winter, Christian Kreutter, Winfried Klotzbücher und Fred Eberle nicht nur, die motorische, soziale und kognitive Bedeutung der sportlichen Bewegung zu verdeutlichen, sondern öffneten den Lehrgangsteilnehmern auch die Augen für die Möglichkeiten und Chancen der Kooperation von Schule und Verein.

Auf dieser Grundlage sind die Sportvereine in Kooperation mit den Schulen durchaus in der Lage, einen wichtigen Bildungsbeitrag für die Schülerinnen und Schüler anzubieten und somit dem Ziel, der Stärkung der Zukunftsfähigkeit für die Kinder, beizutragen.


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