Titel für Lena Urbaniak und Richard Ringer

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Richard Ringer (Nr. 386) setzte sich über 3000 Meter im Spurt gegen Florian Orth (Nr. 97) durch (Foto: Iris Hensel)


Auch wenn einige Leistungsträger auf die Hallensaison verzichtet haben oder verletzungsbedingt verzichten mussten, kann sich die Medaillenausbeute der Starter des Württembergischen Leichtathletik-Verbandes bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Karlsruhe sehen lassen: 2 mal Gold, 2 mal Silber und 5 mal Bronze war die stolze Ausbeute des zurückliegenden Leichtathletik-Wochenendes.

Für den ersten der beiden Hallenmeistertitel sorgte Kugelstoßerin Lena Urbaniak, die sich den Sieg in Abwesenheit von Europameisterin und Titelverteidigerin Christina Schwanitz mit persönlicher Hallenbestleistung von 17,79 Meter nicht nehmen ließ. Für die Athletin der LG Filstal war dies nicht nur der erste DM-Titel bei den Aktiven, sondern auch die Normerfüllung für die Halleneuropameisterschaften in Prag. Titel zwei sicherte sich Richard Ringer vom VfB LC Friedrichshafen über 3.000 Meter in 8:29,7 Minuten. Er hatte die EM-Norm mit einer schnellen Zeit vor der Hallen-DM bereits in Tasche und konnte sich so auf ein Spurtrennen einlassen, dass er mit 4 Hundertstelsekunden Vorsprung auf den Regensburger Florian Orth auf der Ziellinie für sich entscheiden konnte.

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Lena Urbaniak freute sich über Ihren ersten Hallentitel bei den Frauen (Foto: Iris Hensel)

Für einen Vizetitel sorgte am ersten Veranstaltungstag Tobias Dahm im Kugelstoßen. Der Athlet vom VfL Sindelfingen musste wie im Vorjahr nur Welt- und Europameister David Storl den Vortritt lassen und konnte mit guten 19,61 Meter die weiteren Konkurrenten um Platz 2 in Schach halten.

Kerstin Marxen vom TSV Gomaringen holte am zweiten Tag der Titelkämpfe die zweite Vizemeisterschaft für den WLV. Sie blieb das ganze Rennen über hartnäckig an den Fersen der späteren Siegerin Christina Hering aus München und lief in Saison-Bestleistung von 2:06,63 Minuten als Zweite ins Ziel.

Über Bronzemedaillen freuten sich Daniela Ferenz von der LG Neckar-Enz, die über 400 Meter bereits im Vorlauf eine neue Hallenbestzeit erzielte und als Dritte des Endlaufs nochmals eine Steigerung auf 53,93 Sekunden folgen ließ.

Ebenfalls Bronze gab es über 3000 Meter für die jüngste im Feld, Alina Reh vom TSV Erbach. Die frisch ausgezeichnete Jugend-Leichtathletin des Jahres lief in Karlsruhe von der Spitze weg ein mutiges Rennen und wurde mit einer Zeit von 9:08.53 Minuten bei ihrem ersten DM-Start bei den Aktiven als Dritte gleich mit einer Medaille belohnt

Über 60 Meter Hürden der Frauen konnte sich Sabrina Lindenmayer über Bronze freuen. Die Sindelfingerin setzte sich auf der schnellen Karlsruher Bahn mit neuer persönlicher Bestzeit von 8,18 Sekunden im Kampf um Platz 3 gegen die frühere Hallen-Europameisterin Carolin Dietrich (8,21 sec) durch.

An ihren Erfolg bei den Süddeutschen Hallenmeisterschaften vor zwei Wochen an gleicher Stelle konnte Elina Sterzing anknüpfen. Die Dreispringerin der LAV Stadtwerke Tübingen. Mit ihren 13,20 Meter kam sie bis auf 7 Zentimeter an ihre Bestmarke heran und wurde damit Bronze belohnt.

Nach seinem Kreuzbandriß vor rund einem Jahr meldete sich Weitspringer Fabian Heinle von der LAV Stadtwerke Tübingen wieder zurück in die deutsche Spitze. Mit 7,75 Meter konnte er in Karsruhe als Dritter gleich seine erste Medaille bei den Aktiven feiern.

>> zu den kompletten Ergebnissen der Deutsche Hallenmeisterschaften

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Kerstin Marxen, TSV Gomaringen (Foto: Iris Hensel)

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Tobias Dahm, VfL Sindelfingen (Foto: Iris Hensel)


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