Zum Tod von Dr. Günter Frey

Der Württembergische Leichtathletik-Verband hatte ihn im März diesen Jahres ob seiner Verdienste für die olympische Kernsportart noch zum Ehrenmitglied ernannt, am ersten Weihnachtsfeiertag ist Günter Frey (Gomaringen) im Alter von 65 Jahren an einer langwierigen Krankheit verstorben.

„Er ist ein Großer der Württembergischen Leichtathletik“, würdigt jetzt Fred Eberle, Vize-Präsident im WLV und DLV seinen langjährigen Wegbegleiter. Frey war im Bergsport zuhause und im Skilauf. Seine Leidenschaft aber galt immer der Leichtathletik. Hier hat der ehemalige Stabhochspringer und Hürdenläufer als Teamplayer Impulse gesetzt.

Frey war über 40 Dienstjahre am Tübinger Sportinstitut als Akademischer Direktor in der Lehrerausbildung für die Leichtathletik tätig und hielt Vorlesungen zur Trainingslehre. Seine pädagogischen und methodischen Kompetenzen setzte er in zahlreichen Buchveröffentlichungen, zuletzt in der „Doppelstunde Leichtathletik“, um.

Auf Freys Initiative ging 1990 der bahnbrechende Kongress „Leichtathletik in Schule und Verein auf dem Prüfstand“, an dem landesweit über 500 Lehrer und Trainer teilgenommen haben, zurück. Obwohl Günter Frey seinen Schwerpunkt im universitären Bereich hatte, war er in der Region im LAC Pliezhausen und als Vorsitzender der erfolgreichen SG Gomaringen-Pliezhausen auch vereinsmäßig stark eingebunden. Die Entwicklung des mehrfachen deutschen Hindernismeister Filmon Ghirmai hat Frey maßgeblich beeinflusst. Darüber hinaus war er im WLV von 1991 bis 1994 als Jugendwart und als Vizepräsident auf Verbandsebene engagiert. Die Leichtathletik trauert um einen beliebten Motor.

(ewa)

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