Erfolgreicher Einsatz bei den DLV-Seniorinnen

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Von links: Dunia Koch (TuS Metzingen), Angelika Grissmer ( LG Neckar-Enz) und Susanne Strohm (SV Stuttgarter Kickers) waren für das DLV-Team in Trier am Start.



Drei Athletinnen aus dem WLV Bereich wurden bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften im Juli aufgrund Ihrer Leistungen für die Nationalmannschaft zum Ländervergleichskampf Deutschland – Frankreich - Belgien am 20. September in Trier nominiert.

Neuling in Sachen DLV Seniorenmannschaft war Susanne Strohm von den Stuttgarter Kickers. Die erfolgreiche Speerwerferin konnte bisher nicht für diesen Vergleichskampf nominiert werden, da der Speerwurf nicht im Programm aufgenommen war. Für die Kugelstoßerin Dunia Koch (TuS Metzingen) und die Sprinterin Angelika Grissmer ( LG Neckar-Enz) dagegen war der Start fast schon Routine.

Am Samstag 20.9. war es dann soweit. Bereits während der Eröffnungsfeier mussten sich die Speerwerferinnen für ihren Einsatz vorbereiten. Nach dem Abspielen der Nationalhymnen wurde es dann für Susanne Strohm ernst. Ihren ersten Mannschaftswettkampf im Nationaltrikot bewältigte die 51-jährige Speerwerferin von den Stuttgarter Kickers mit einer Jahresbestleistung. Am Ende war sie hinter der Französin Jacqueline Domont, die nur einen weiten Wurf auf 38,08 m schleuderte, Zweite mit 37,41 Meter. „Schade, Domont hatte nur einen Wurf weiter geworfen wie ich in allen sechs Würfe“, kommentierte Strohm ihre Leistung.

WLV Team-Lauf-Cup 2017

Dann war die zweite Württembergerin in der W50-Mannschaft am Start. Angelika Grissmer (LG Neckar-Enz ) musste sich in ihrem 100m-Lauf nach 13,90 Sekunden ebenfalls nur einer Französin geschlagen geben. Mannschaftskollegin Ortrun Heine (SV Sonsbeck) kam als dritte in 13,91 Sekunden ins Ziel.
Am Ende des Vergleichskampfes kam Grissmers zweiter Einsatz. In der entscheidenden 4 x 200 m Staffel brachte sie das Staffelholz als Schlussläuferin mit großem Abstand vor den Französinnen ins Ziel.

Der Sieg der Frauen in der Seniorinnenklasse W50 war sicher.
Deutschland gewann den 6. Internationale Challenge der Seniorinnen W50 mit 91 Punkten vor Frankreich (79 Punkte) und Belgien (38 Punkte)

Deutschland gewinnt auch die 6. Internationale Challenge der Seniorinnen W40.

Zu den 81 Punkten die die Mannschaft sammelte und ihr den Sieg vor Frankreich (73 Punkte) und Belgien (51 Punkte) brachte steuerte auch Dunja Koch vom TuS Metzingen wichtige Punkte bei. Nach lange Autofahrt mit viel Geduld in einem langen Stau auf der Autobahn, startete Koch kurz darauf ohne große Erwartungen in den Wettkampf. Mit ihrem weitesten Kugelstoß von 12,33 Meter wurde sie hinter der Französin Camille Cayet (13,28 Meter) und ihrer Mannschaftskameradin Carmen Hildebrandt (12,38 Meter) Dritte und sammelte damit 4 wichtige Punkte für die Mannschaft. Bewundernswert war ihr Engagement insofern, dass sie direkt nach dem Wettkampf wieder den weiten Weg nach Metzingen zu ihrer Familie zurückfuhr. Eine tolle Einstellung, von der sich manch anderer eine Scheibe abschneiden kann. Wer würde schon nur für einen Kugelstoßwettkampf an einem Tag fast 700 Kilometer fahren um seine Mannschaft zu unterstützen.

Keine Württembergische Beteiligung bei den Männermannschaften.

Den Sieg bei den Männer 40 sicherte sich Frankreich mit 90 Punkten vor Deutschland (75 Punkte) und Belgien (39 Punkte). Die deutsche Mannschaft lief die schnellste 2 x 200 Meter Zeit. Leider musste die Staffel wegen einem Wechselfehler nachträglich disqualifiziert werden. Dadurch wurde der erhoffte erste Platz mit der Mannschaft nicht erreicht.

Die stärkste der insgesamt vier National-Mannschaftsteams hatte die Französische Mannschaft in der Klasse M50 aufgestellt. Mit 100,5 Punkten hatten sie am Ende 26,5 Punkte Vorsprung vor Deutschland (74 Punkte) und Belgien (34,5 Punkte).

Das Gesamturteil: Eine perfekte Veranstaltung. Alle waren sich nach der Veranstaltung einig, dass die Organisation, Verpflegung und Betreuung der Mannschaften hervorragen war. Besonders die Teamleitung der Deutschen Mannschaft hat ein großes Lob verdient. „Die waren Klasse“, war der Kommentar eines Teilnehmers.

Bericht: Thomas Strohm
 
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