Brugger und Stauß führen Deutschland zum Sieg

MARBURG – Beim Thorpe-Cup in Marburg, dem Zehnkampf-Vergeich zwischen Deutschland und den USA, kam das deutsche Team mit 600 Punkten Abstand zum fünften Sieg in Folge. Mathias Brugger (SSV Ulm 1846) erreichte als bester deutscher Zehnkämpfer mit 7.829 Punkten Rang zwei der Gesamtwertung hinter dem Amerikaner Wesley Bray, der auf 7.862 Punkte kam. Direkt dahinter verbesserte sich der Tübinger Rene Stauß auf 7.819 Punkte. Bei den deutschen Frauen, die dieses Mal chancenlos waren, erreichte Mareike Arndt (LG Filstal) mit 5.555 Punkten das drittbeste Ergebnis.

Bestleistung für Stauß

Bei hervorragenden äußeren Bedingungen kam Mathias Brugger vor allem in den Sprint- und Sprungdisziplinen zu starken Ergebnissen. Mit 2,05 m im Hochsprung stellte der 22-jährige sogar eine persönliche Bestleistung auf und lag nach 49,28 Sekunden über 400 m zum Abschluss von Tag eins auf dem zweiten Rang hinter dem Rene Stauß, der außer mit seinen 2,14 m in seiner Spezialdisziplin Hochsprung auch mit stark verbesserten Sprintleistungen glänzte.

Der zweite Tag begann mit 14,65 Sekunden für Brugger und 15,24 für Stauß über 110 m Hürden gut. Mit starken Stabhoch-Leistungen von 4,81 bzw. 4,71 hielten beide die Spitze bis nach dem Speerwurf. Dann fehlte aber etwas die Kraft, um die Führung über 1.500 m zu verteidigen. So stürmte der Amerikaner Bray noch von Rang drei aus an Brugger und Stauß vorbei zum Einzelsieg. Mit 7.829 Punkten konnte Brugger aber eine weitere Aufwärtstendenz vorweisen. Stauß verbesserte sich gar um über 150 Punkte. Nicht so rund wie zuletzt lief es für Youngster Julius Sommer, der mit 11,25 über 100 m und 14,70 über die 110 m Hürden in beide Tage sehr gut startete, dann aber beim Kugelstoßen und beim Stabhochsprung zuviel Punkte liegen ließ. Mit 7.221 Punkten landete er auf Rang 10 der Gesamtwertung. Als fünfter Deutscher kam Patrick Spinner (LG Ortenau-Nord) mit 7.392 Punkten in die Wertung.

Arndt schafft es unter die deutschen Drei

Mareike Arndt konnte bei ihrem ersten internationalen Einsatz an ihre tolle Vorstellung von Ulm anknüpfen. Lediglich im Kugelstoßen blieb sie mit 11,68 m weit unter ihren Möglichkeiten, was sie am Ende bei 5.555 Punkten zwei Plätze kostete. Dennoch kam sie als drittbeste Deutsche in die Teamwertung, in der die Siebenkämpferinnen den US-Amerikanerinnen aber mit 700 Punkten Abstand deutlich unterlegen waren.

Starker Test von Abele

Einen tollen Formtest absolvierte EM-Starter Arthur Abele. Mit 15,11 m mit der Kugel und 5,01 m im Stabhochsprung konnte er die guten Trainingseindrücke bestätigen und erzielte jeweils Bestleistung. Auch die 1,93 m im Hochsprung und 44,69 m im Diskuswerfen lassen auf einen starken EM-Zehnkampf hoffen.

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