Spannendes Finale der VR-Talentiade 2014

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WINNENDEN – Das Wetterglück blieb dem Landesfinale der VR-Talentiade auch in diesem Jahr treu. Während anderswo mal kurz die Welt unterzugehen schien, verirrten sich über den jungen Talenten nur einige wenige Tropfen. Neues brachten nach spannenden und kurzweiligen Wettkämpfen die Ergebnislisten: Mit Schwäbisch Hall im Jahrgang 2004 und dem Team Steinlach im Jahrgang 2003 setzten sich in diesem Jahr zwei engagierte Ausrichter durch, die noch nie ganz vorn waren.

Sie dürfen sich jetzt auf ein einen Tag bei einem Leichtathletik-Event im Lande freuen. Das Team von der Steinlach setzte sich nach 20 m Fliegend-Sprint, Weitsprung, 40 m Hürdensprint, Heulerwurf und der abschließenden, stimmungsvollen 6x 50 m-Umkehr-Staffel klar vor den Teams aus dem Filstal und aus Schramberg durch. Enger war’s beim jüngeren Jahrgang, wo Schwäbisch Hall am Ende knapp vor Steinlach und Schramberg bzw. Ludwigsburg, die sich Rang drei teilten, lag.

Riesenstimmung bei Einzelfinals

Rund ging es an den einzelnen Anlagen dann noch mal, als die besten Sprinter, Springer und Werfer des Team-Wettbewerbs noch ihre Sieger ausmachten, die die Leichtathletik 2015 beim VR-Talentteam-Wochenende vertreten dürfen. Mit Sandrina Sprengel (Steinlach) schaffte es dabei ein Mädchen gleich in alle drei Finals: Den 50 m-Sprint und den Weitsprung gewann sie mit 7,4 Sekunden bzw. 3,93 m, im Werfen war Larissa Mehanovic (Ludwigsburg) mit 40,5 m noch besser. Bei den Jungs wurden die Meriten gleichmäßig verteilt. Im Sprint siegte Ljoscha Blank (Steinlach) mit 7,7, im Weitsprung und Heulerwurf lagen mit Luca Sarkowski (4,24) und Maxim Genzel (44,5) zwei Filstäler vorn. Richtig laut wurde es aber bei der Siegerehrung der Teams. Vor allem dann, wenn ein noch nicht genanntes Team sich wieder einen Platz weiter vorn gelandet sah. Und wer zuletzt jubelte, jubelte am lautesten – und das waren die Kinder von Steinlach und Schwäbisch Hall.

Kinderleichtathletik ist etwas anders

24 Teams aus 12 Ausrichterorten wetteiferten an sechs Stationen um tolle Ergebnisse. Ein Team aus Filstal wurde sogar erst kurz vor Wettkampfbeginn mit einem Kind aus einem anderen Ort ergänzt – spontane Eigenheiten dieses Kinderleichtathletik-Wettkampfes, der den vielen Kindern, die zum ersten Mal in dieser Sportart dabei waren, gut gefallen hat. Der flotte Wettkampfablauf, der vom Aufwärmen bis zum Ende der Staffel gerade mal zweieinhalb Stunden misst, überzeugte doch die meisten anwesenden Eltern, auch wenn – wie leider häufig üblich - nicht alle Teams, das Ende der Siegerehrung abwarten konnten, um so auch den Siegern den zu erwartenden Respekt zu zollen.

Werner Schmidgall und Hans-Rudolf Zeisl, die Vorstandsvorsitzenden der zuständigen Volksbanken Backnang und Stuttgart, sowie WLV-Ehrenpräsident Heinrich Lebherz, der es sich als Ex-Oberbürgermeister von Winnenden nicht nehmen ließ, die ganze Veranstaltung zu begleiten, waren bei der Siegerehrung auch voll des Lobes – nicht nur für die Kinder, sondern auch für das eifrige Organisationsteam in Winnenden rund um Sascha Stoll, Carsten Engelke und Silvia Wundel, das eine vorbildliche Veranstaltung auf die Beine gestellt hatte. Und so wird es auch 2015 wohl nicht an Ausrichtern mangeln, die dieses tolle Erlebnis gewinnbringend für ihre Sichtung nutzen wollen.

chu

Mannschaftsergebnisse 2003

Mannschaftsergebnisse 2004



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