WLV unterstütz Land im Kampf um den Erhalt des Bundesfinales „Jugend trainiert für Olympia“

Das Präsidium des Württembergischen Leichtathletik-Verbandes unterstützt die Landesregierung in Ihrem Bemühen, den Bund zu einer Fortsetzung der Förderung des Schulwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ zu bewegen. Bekanntlich will das Bundesinnenministerium seine Finanzmittel für das Bundesfinale von „Jugend trainiert für Olympia“ um 500.000 Euro und für das Bundesfinale von „Jugend trainiert für Paralympics“ um 200.000 Euro kürzen. Die Mittel sollen zur Finanzierung der hochdefizitären Nationalen Antidoping-Agentur (NADA) umgewidmet werden. „Ein fatales Signal an der falschen Stelle“, so WLV Präsident Jürgen Scholz.

Der Schulwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ wurde 1969 vom Wochenmagazin Stern, dem Nationalen Olympischen Komitee NOK sowie der Konferenz der Kultusminister als Talentwettbewerb im Hinblick auf die Olympischen Spiele 1972 in München ins Leben gerufen. In den vierzig Jahren seines Bestehens haben sich mehr als 22 Millionen Kinder und Jugendliche am Bundeswettbewerb beteiligt, aus dem viele erfolgreiche Spitzensportlerinnen und Spitzensportler hervorgegangen sind. Alleine an den Bundesfinals nehmen jährlich fast 10.000 Schülerinnen und Schüler teil.

Der Württembergische Leichtathletik-Verband stellt sich ausdrücklich hinter die Forderung der Landesregierung an die Bundesregierung und den Bundestag um Fortsetzung der finanziellen Unterstützung der Bundesfinals. „Diese Kürzungspläne müssen so schnell wie möglich wieder vom Tisch“, so Scholz weiter. „Sonst wird auf dem Rücken vieler Jugendlicher eine Kürzung beschlossen, die eine bewährte Tradition gefährdet, an der schon hunderttausende Jugendliche teilgenommen haben“.

„Diese Werte wegen eines relativ geringen Förderbetrags zu opfern ist der falsche Weg. Vielmehr sollte der Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ noch mehr Unterstützung von Seiten des Bundes erhalten, da er bundesweit die größte Breitensportbewegung in den Schulen ist und auch leistungssportliche Elemente beinhaltet. Es wäre ein Zeichen für die Pädagogik und den Sport und vor allem für unsere Jugendlichen, wenn diese Entscheidung revidiert wird. Deshalb ist die Initiative durch Ministerpräsident Kretschmann und Sportminister Stoch das richtige Zeichen, Fehler zu korrigieren und für den Erhalt der Förderung des größten Schulsportwettbewerbs der Welt durch den Bund zu kämpfen“, so Scholz abschließend.

Pressemitteilung des WLV vom 20.05.2014


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