Jump & Sound ein voller Erfolg

Fast 200 Zuschauer sahen, wie Spitzenathleten aus der gesamten Region versuchten die Schwerkraft wenigstens für ein paar Sekunden zu überwinden.

Egal ob im Hochsprung, Weitsprung oder Stabhochsprung. Das Jump & Sound Meeting in Tübingen war damit ein voller Erfolg - trotz Überschneidung mit dem DFB-Pokalfinale und trotz nur mäßigem Wetter. Es war wohl auch eher letzteres, das in Kombination mit den üblichen Schwierigkeiten, die so ein Saisoneinstieg eben mit sich bringt, bei vielen Athleten nicht für die erhofften Spitzenergebnisse sorgte.

JoanaKraft


Und dennoch erreichten die Springer Leistungen, die sich sehen lassen konnten. Joana Kraft vom VfL Sindelfingen siegte im Stabhochsprung der Frauen mit 4,25m und schob sich damit an die sechste Stelle in der aktuellen Bestenliste des Deutschen Leichtathletik Verbandes. Hinter Kraft teilten sich Ex-Olympiaturnerin Marie-Sophie Hindermann und die mehrfache Schweizer Meisterin Anna-Katharina Schmid den zweiten Platz mit übersprungenen 4,05m.

LisaSteinkamp


Im Weitsprung der Frauen knackte Lisa Steinkamp von der LAV Stadtwerke Tübingen die 6-Meter Marke und siegte mit 6,05m vor Saskia Kossmann (LG Offenburg) mit 5,96m. Im Weitsprung der Männer konnte sich Moritz Riekert von der LAV Stadtwerke Tübingen mit 7,30m klar gegen Max Kottmann vom SV Stuttgarter Kickers (7,13m) durchsetzen. Der Stabhochsprung der Männer wurde von böigem Wind etwas ausgebremst. Am Ende gab es drei Sieger: Fabian Schulze (VfL Sindelfingen), Leo Lohre und Marian Reichert (beide LAZ Salamander Kornwestheim-Ludwigsburg) übersprangen jeweils 4,85m und scheiterten dreimal an 5,05m. Marian Reichert konnte in einem zusätzlichen vierten Versuch außerhalb der Wertung die 5,05m dann doch noch überspringen und mit einem positiven Gefühl die Heimreise antreten.

Weitsprung


Den Hochsprung der Männer konnte Meetingdirektor Rene Stauß mit übersprungenen 2,06m gegen seinen höhengleichen Vereinskollegen Hendrik Meier nach Fehlversuchen für sich entscheiden. Beide scheiterten denkbar knapp an 2,12m, der Qualifikationshöhe für die Deutschen Meisterschaften Ende Juli in Ulm.

FabianSchulze


Trotzdem machte den Athleten der Wettkampf unheimlich viel Spaß. Kein Wunder, konnten die Zuschauer die Athleten doch aus unmittelbarer Nähe anfeuern. Auch der DJ sorgte für gute Laune unter den Athleten und Zuschauern mit den Songtiteln, die sich jeder Athlet selbst gewünscht hat. Von Techno über Schlager, Rock bis HipHop waren alle Musikrichtungen vertreten.

MarianReichert


Am Ende der Veranstaltung war Meetingdirektor Rene Stauß zwar geschafft, aber sein Fazit viel durchweg positiv aus: "Ich freue mich, dass so viele interessierte Zuschauer im Stadion waren und alle Athleten lautstark unterstützt haben. Dies war die erste Veranstaltung in diesem Format in Tübingen und hat offensichtlich allen viel Spaß und Freude gebracht. Ich hoffe wir können dadurch die Leichtathletik attraktiver machen und auch in Zukunft unseren Athleten einen attraktiven Wettkampf bieten". Eine Bilderstrecke ist auf der Facebook-Fanpage der LAV Stadtwerke Tübingen zu finden.



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