David Storl überzeugt von neuem DM-Konzept

Premiere bei den Deutschen Meisterschaften: Am 25. Juli kämpfen die Kugelstoßer erstmals außerhalb eines Stadions um nationale Titelehren. Auf dem Ulmer Münsterplatz treten Deutschlands Stars um Weltmeister David Storl (LAC Erdgas Chemnitz) und Vize-Weltmeisterin Christina Schwanitz (LV 90 Erzgebirge) an. „Das ist ein absolutes Novum“, sagte Frank Kowalski, Veranstaltungsdirektor des Deutschen Leichtathletik-Verbands (DLV), am Dienstag bei einer Pressekonferenz im Ulmer Rathaus.

Es ist ein komplett neues Konzept bei Deutschen Meisterschaften. Raus aus dem Stadion, rein in die Stadt. Ein Konzept, das David Storl überzeugt. „Im Stadion steht man als Kugelstoßer immer hinten an. Häufig werden im Fernsehen nur die Springer und Läufer gezeigt“, sagte er.

Er sei sich sicher, dass der Schritt in die Innenstadt der richtige Weg ist: „Wettkämpfe wie dieses Jahr in Ulm finde ich persönlich immer besser als die im Stadion.“ Auch deswegen hat der frischgebackene Hallen-Vize-Weltmeister die nationalen Titelkämpfe zu einem seiner wichtigsten Wettbewerbe des Jahres erklärt, neben der Team-EM in Braunschweig (21./22. Juni) und den Europameisterschaften in Zürich (Schweiz; 12. bis 17. August).

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Freuen sich auf den Wettbewerb auf dem Münsterplatz: Ulm's Oberbürgermeister Ivo Gönner und David Storl

„Mein Ziel ist es, bei allen drei Wettkämpfen den Titel zu holen.“ Am besten mit grandiosen Weiten, denn im Sommer soll die Kugel weit fliegen. „Ich hoffe, dass ich im Sommer den Schritt über die 22 Meter schaffe.“ Den Feinschliff dazu will sich der jüngste Kugel-Doppel-Weltmeister aller Zeiten beim nun anstehenden Trainingslager in Albufeira (Portugal) holen.

Atmosphäre soll Schub bringen

Glaubt man Storl, so könne die Ulmer Münsterplatz-Atmosphäre vielen Athleten einen Schub geben und die Leistung dadurch steigen. „Allein schon deshalb freue ich mich auf den Wettkampf“, sagte Storl.

WLV Team-Lauf-Cup 2017

Die Vorfreude ist auch bei Ulms Oberbürgermeisters, Ivo Gönner, schon groß: „Ich denke, dass die Stimmung großartig sein wird. Das wird die ultimative Werbung für den Sport und die gesamte Leichtathletik.“

Und auch Fred Eberle, DLV-Vizepräsident und Vize-Präsident des Württembergischen Leichtathletik-Verbands (WLV), ist sich sicher, dass Ulm die perfekte Stadt ist, um die Kugelstoßer in den Fokus zu stellen. Die Zusammenarbeit zwischen dem örtlichen Verein (SSV 1846 Ulm), dem Landesverband und dem DLV laufe richtig gut, auch deswegen könne in Ulm die Premiere gewagt werden.

Schließlich hat es eine derartige Veranstaltung bei einer DM noch nicht gegeben. „In der 116-Jährigen Geschichte des DLV gab es das bei Deutschen Meisterschaften noch nie, dass eine Disziplin um einen Tag vorgezogen und aus dem Stadion ausgelagert wurde“, sagte Frank Kowalski.

Freier Eintritt für bis zu 2.000 Zuschauer

„In erster Linie geht es bei diesem Event um die Athleten. Der DLV konnte mit Christina Schwanitz und David Storl in den letzten Jahren im Kugelstoßen große Erfolge feiern. Dieses hohe Niveau und die deutschen Top-Athleten wollen wir jetzt den Zuschauern präsentieren“, sagte Kowalski. Der öffentliche Kugelstoß-Wettkampf sei zudem eine Promotion-Aktion für die Deutschen Meisterschaften der Leichtathletik, die am 26. und 27. Juli im Ulmer Donaustadion stattfinden.

Auf dem Ulmer Münsterplatz werden für das Event zwei 30 Meter lange Tribünen entlang des Kugelstoß-Sektors sowie hinter dem Kugelstoß-Ring aufgebaut. 2.000 Zuschauer sollen am Abend des 25. Juli in die unüberdachte Arena passen. Der Eintritt ist frei.

Die Deutschen Meisterschaften finden am 26. und 27. Juli im Ulmer Donaustadion statt:

Karten gibt es bei Ticketmaster unter Tel. 01806 - 999 0000

Mehr Infos unter: www.leichtathletik.de

Quelle: Pressemitteilung Deutscher Leichtathletik-Verband
Text: Alexander Mühlbach

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