Württembergische Senioren-Meisterschaften im Heidenheimer Albstadion

Strahlendes Wetter, hervorragende Leistungen und viel Lob für die hsb-Organisatoren zeichneten die Württembergischen Senioren-Meisterschaften in der Leichtathleten im Heidenheimer Albstadion aus.

„Das waren die schönsten und bestausgerichteten Senioren-Meisterschaften in meiner zwanzigjährigen Tätigkeit als Seniorenwettkampfwartin des WLV“, sagte Anita Bayha-Zaiser. Sie war der Meinung, dass in einem so schön gelegenem Stadion öfter Meisterschaften in dieser Art ausgetragen werden sollten.

Wirklich, das Heidenheimer Albstadion zeigte sich von seiner besten Seite, alles war hervorragend organisiert. Dank der vielen Helfer und Kampfrichter um das Organisationsteam der LA-Abteilung unter der Leitung von Uwe Zimmermann und Michael Häring sowie dem EDV-Team unter der Leitung von Dr. Reiner Schlenk klappte alles hervorragend. Durch die fachkundige Information des Stadionsprechers Hans Bendl, der mit dem helfenden LG Staufen-Team angereist war, waren die Zuschauer und Athleten stets auf dem Laufenden, die allesamt begeistert von der tollen Atmosphäre und der gelungenen Veranstaltung waren. Am Start waren 299 Teilnehmer aus 100 Vereinen, die mit dem Wetter um die Wette strahlten und viel Lob für die Ausrichter hatten.

U.a. konnten auch die Ehrengäste Bürgermeister Rainer Domberg und vom Hauptverein Dr. Volker Wiedenmann begrüsst werden. Beide waren ebenfalls voll des Lobes und nahmen während ihrer Anwesenheit einige Siegerehrungen vor.

Für die Zuschauer gab es dann auch einige hervorragende Ergebnisse auf Weltniveau zu sehen so z.B. der Weltrekordversuch im Stabhochsprung des 60igjährigen Bogdan Markowski von SV Vaihingen, der nach übersprungenen 3.70 m die 3.95 m versuchte und diese nur denkbar knapp riss. Eine Augenweide für die Zuschauer waren die Läufe des 80jährigen Hans Eberle von der LG Remseck, der über die 100 m mit 15,57 Sekunden einen neuen Württembergischen Rekord für 80jährige aufstellte, auch die Weitsprungleistung von 4,11 m, hier startete er bei den 75-jährigen, sind neuer Altersrekord. Weiter auch beachtlich seine 32,85 Sekunden über die 200 m.

Hermann Albrecht (M 65) vom TSV Crailsheim, der in seiner Altersklasse zu den Besten in der Welt gehört, sicherte sich im Hammerwerfen mit 49.71 Metern und im Hochsprung mit 1.45 Meter vor dem Hallenweltmeister Jürgen Volkert, LG Staufen, der diesmal 1,40 Meter übersprang, den Sieg. Viermal in die Siegerliste trug sich Erika Sauer (W 65) von der Spvgg Warmbronn ein, ihre beste Leistung dürften die 34,07 Sekunden über 200 Meter sein.

Dreifache Siegerin in der Klasse W 50 wurde Angelika Holder, LG Filder; sie siegte im Diskuswurf, im Speerwurf und war mit 10,85 Meter im Kugelstoßen die Beste. Ebenfalls Dreifach-Siegerin wurde Heidi Ambratis (W 55) von der TSG Backnang im Hochsprung, über 100 Meter und mit sehr guten 37,30 Metern im Hammerwurf. Auch Teodora Albrecht, TSV Crailsheim wurde in der AK W60 Dreifachsiegerin, erwähnenswert die 30,50 Meter im Hammerwurf und die 9,72 Meter im Kugelstoßen.

Weiter erwähnenswert die Leistungen von Gerhard Klinger (M50), TG Nürtingen, der das Diskuswerfen mit 41,27 Meter gewann sowie die 44.75 Meter im Speerwurf von Volker Frey (LAZ Salamander Kornwestheim-LBM) in der Klasse M60 . Aus Sicht der Heidenheimer ragte die Leistung des Doppelsiegers in der Altersklasse M 65 Sirin Ömer, TSG Schnaitheim, über 1500 Meter (5:30,44 Minuten) und 5000 Meter (19:44,57 Minuten) hervor.

Ilse Knoth

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