Pressekonferenz zu den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Ulm

Wenn am 15. und 16. Juli die deutschen Leichtathleten wie schon vor drei Jahren in Ulm gastieren, um ihre neuen Titelträger zu ermitteln, wird für bestmögliche Wettkampfbedingungen garantiert sein. „Die Deutschen Meisterschaften im Donaustadion haben bei uns einen großen Stellenwert“, unterstrich die Ulmer Bürgermeisterin Sabine Mayer-Dölle am heutigen Donnerstag auf einer DLV-Pressekonferenz. Um das sicherzustellen, hat die Stadt Ulm in ihrem Haushalt 240.000 Euro speziell für das Sportereignis berücksichtigt. Vorgesehen ist unter anderem, dass die Arbeitsbedingungen für die Medienvertreter durch eine überdachte Tribüne verbessert werden. Auch die Stabhochsprunganlage soll mehr den Ansprüchen der Top-Athleten genügen als noch 2003.

Einer, der dort zu den Sieganwärtern zählt, ist Fabian Schulze. „Die Deutsche Meisterschaft in Ulm ist für mich der Höhepunkt auf dem Weg zur Europameisterschaft in Göteborg“, sagte der Hallen-WM-Vierte, „mein Ziel in diesem Jahr ist die EM-Teilnahme. Es wird sicher eine schwierige Qualifikation, aber ich springe jetzt wesentlich konstanter als in den Jahren zuvor.“ Der Athlet des LAZ Salamander Kornwestheim/Ludwigsburg, der gerade ein Trainingslager in Südafrika hinter sich hat und am kommenden Samstag beim IAAF Grand-Prix-Meeting in Dakar bereits einen Wettkampf bestreiten wird, hat besondere Erinnerungen an das Donaustadion: „Ulm ist für mich immer ein gutes Pflaster gewesen. Dort war ich 2003 zum ersten Mal bei den Deutschen Meisterschaften der Aktiven dabei.“

Einer, der Fabian Schulze Mitte Juli den Titel im Stabhochsprung zutraut, ist Karl-Heinrich Lebherz. Der Ehrenpräsident des Württembergischen Leichtathletik-Verbandes verwies aber auch auf andere Lokalmatadoren wie Sprinter Tobias Unger (ebenfalls LAZ Salamander Kornwestheim/Ludwigsburg) oder die Tübinger Läufer Sebastian Hallmann und Filmon Ghirmai, die in Ulm eine gute Rolle spielen können. „Mit den Deutschen Meisterschaften soll dieser Standort in der Leichtathletik weiter gestärkt werden. Außerdem sehe ich die DM auch als gute Werbung für das Weltfinale, das am 9. und 10. September im Stuttgarter Gottlieb-Daimler-Stadion stattfindet“, sagte er.

Ulm wird sich aber nicht nur im Juli, sondern auch schon im Mai der Leichtathletik zuwenden. Der Abteilungsleiter Leichtathletik des SSV Ulm 1846, Prof. Dr. Alfred Katz, verdeutlichte: „Mit dem DAK/DLV Walking Day am 13. Mai in Neu-Ulm und dem Kinderprojekt ‚Leichtathletik in Aktion’ am 17. Mai in Ulm werden wir bereits Werbung für die Meisterschaften machen können. Als Verein sind wir auch in diese Veranstaltungen mit eingebunden.“ Norbert Brenner, der Verwaltungsdirektor des Deutschen Leichtathletik- Verbandes, sieht ohnehin im SSV wie auch in der Stadt Ulm und dem Württembergischen Landesverband ungemein wichtige Partner für die Austragung der Veranstaltungen.

Geweckt werden soll gemeinsam auch das Zuschauerinteresse für die Titelkämpfe. „Unser Ziel ist es, das Stadion voll zu bekommen und vor allem die Familien für die Leichtathletik zu begeistern. Wie schon im Februar bei der Hallen-DM in Karlsruhe wird es auch bei den Deutschen Meisterschaften in Ulm familienfreundliche Ticketpreise geben“, sagte Norbert Brenner. Er verdeutlichte außerdem, dass man mit dem Termin zwar der Fußball- WM aus dem Weg gegangen sei, die Austragung mitten im Juli ebenso wie die Verschiebung des DLV-Meetings in Nürnberg auf den 30. Juli aber trainingsmethodisch durchaus in die EM-Vorbereitung passe.

Obwohl die Tour de France den Radsport am zweiten Juli-Wochenende in den Fokus rückt, sind zudem die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender DLV-Partner und so ist mit zwei bis vier Stunden Live-Übertragung aus Ulm zu rechnen. „Keine Deutsche Meisterschaft einer anderen Sportart wird live im Fernsehen übertragen“, stellte Norbert Brenner, der sich von den Titelkämpfen einige Höhepunkte verspricht, fest.

Neben spannenden Entscheidungen im Stabhochsprung, starken Auftritten der DLV-Werfer um die Neubrandenburger Diskus-Weltmeisterin Franka Dietzsch und den schnellen Sprints mit Tobias Unger sowie der WM-Vierten über die 100 Meter Hürden, Kirsten Bolm (MTG Mannheim), rechnet er auch mit der ein oder anderen Überraschung, die das Publikum begeistern wird. Tickets für die Deutschen Meisterschaften in Ulm kann man sich bereits jetzt sichern. Neben der Ticket-Hotline 0711 / 2 555 555 sind die Karten auch über das Internet unter www.easyticket.de zu bekommen.

Herausgeber:
Deutscher Leichtathletik-Verband
Referat Public Relations/Medien
Peter Schmitt
www.leichtathletik.de

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