Deutsche Hallen-Leichtathletikmeisterschaften in Karlsruhe

Jürgen Mallow, Leitender Bundestrainer im Deutschen Leichtathletik-Verband, erwartet spannende Wettkämpfe: „Es wird in vielen Disziplinen auch deshalb interessant, weil national oft noch keine großen Startmöglichkeiten bestanden haben. Hochkarätigster Wettbewerb ist sicherlich der Stabhochsprung der Männer am Sonntag. Auch beim Sprint der Männer wird es sehr spannend.“

Außerdem hob Chefbundestrainer Mallow unter anderem die Hürdensprints mit Kirsten Bolm (MTG Mannheim) und Thomas Blaschek (LAZ Leipzig) sowie die beiden Kugelstoß-Konkurrenzen, bei denen die Olympia-Zweite Nadine Kleinert (SC Magdeburg) und der WM-Dritte Ralf Bartels (SC Neubrandenburg) gefordert sein werden, heraus.

Insgesamt 16 deutsche Athleten haben in diesem Winter bereits die Hallen-WM-Normen für Moskau erfüllt. Den ein oder anderen Impuls kann es in Karlsruhe noch geben, so auch im 60-Meter-Sprint der Frauen. Jürgen Mallow kündigte an: „Die Mainzerin Marion Wagner freut sich auf die Titelkämpfe, sie will sich für die Hallen-WM qualifizieren.“ Dafür muss sie eine Zeit von 7,25 Sekunden anbieten.

Sportliche Akzente kann man sich auch von manchen Lokalmatadoren erhoffen. Werner Daniels, Cheftrainer der ArGe Baden-Württemberg, hob mit Hürdensprinterin Kirsten Bolm (MTG Mannheim), Tobias Unger (LAZ Salamander Kornwestheim/Ludwigsburg) und der 4x200-Meter-Frauenstaffel der MTG Mannheim die drei ganz heißen Eisen der Region, die als Titelfavoriten an den Start gehen, heraus.

Ihre Chance nutzen möchten natürlich auch die württembergischen Athleten. So haben zum Beispiel Stabhochspringer Fabian Schulze (LAZ Salamander Kornwestheim/Ludwigsburg) und Anna Schultze (LG Filstal) sowie Stephanie Lichtl (LAZ Salamander Kornwestheim/Ludwigsburg) als eine weitere Hürdensprinterin gute Aussichten auf eine Topplatzierung. Nicht am Start in der Karlsruher Europahalle werden die sich noch im Aufbau befindliche Claudia Gesell (800m) ebenso wie Filmon Ghirmai (3.000m) sein.

Der Kartenvorverkauf lief besser als bei den letzten beiden Titelkämpfen in Sindelfingen und Dortmund. Rund 1.000 Tickets sind für beide Tage schon vergriffen. Die Tageskassen haben am Samstag und Sonntag jeweils ab 9 Uhr geöffnet. Im Fernsehen werden die Hallen-Meisterschaften trotz der parallel noch stattfindenden Olympischen Winterspiele in Turin über Nachrichtenblocks und Kurzberichte in den dritten Programmen abgedeckt.

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