Platz 2 für die Leichtathletik in Baden-Württemberg

Zum Jahresende wurde den Sportfachverbänden wieder die Leistungsbewertung der Sportarten des DOSB, ausgewertet nach Bundesländern, für die Jahre 2004 bis 2006 zugestellt. In diese Bewertung fließen nationale und internationale Wettkampfergebnisse der Landesverbände ab der Jugend A sowie der internationale Ranglistenplatz des DLV ein. Ebenso der Landesanteil an Bundeskaderathleten an den gesamten A-, B-, C- und D/C- Kadermitgliedern des DLV.

Nach diesen Kriterien werden bis zu 70 der zu vergebenden 100 Bewertungspunkte vergeben. Die restlichen Punkte, die die Leichtathletik in Baden-Württemberg bisher immer in vollem Umfang bekommen hat, verteilen sich auf die Untergruppen leistungsfördernde Strukturbedingungen und Entwicklungsperspektiven, regionale Bündelung, Abstimmung mit dem Spitzenfachverband, Talentsichtung/Bindung, Trainerqualifikation, wissenschaftliche Betreuung und Schwerpunktsetzung.

Die Leichtathletik Baden-Württembergs liegt im Bewertungszeitraum mit durchschnittlich 77 Punkten wie schon vor zwei Jahren auf dem 2. Platz im DLV. Ganz vorne platziert ist Nordrhein-Westfalen (87 Punkte); auf Platz drei folgt Bayern mit 76 Punkten. Gleich in 4 Disziplinblöcken ist Baden-Württemberg die Nummer eins im DLV: Im Sprint der Frauen mit 91 Punkten, im Sprint und im Wurf der Männer mit je 87 Punkten und im Sprung der Frauen mit 87 Punkten.

Auch bei der Auswertung der Platzierungen bei Deutschen Meisterschaften konnte der WLV seinen hohen Standard der vergangenen Jahre halten. Bei der folgenden Tabelle sind alle Endkampfplatzierungen erfasst und mit 8 (für Platz 1) bis zu einem Punkt (Platz 8) bewertet worden. Dabei kam der WLV zum vierten Mal in Folge über 1000 Finalpunkte und dies trotz des Ausfalles einer ganzen Reihe von Leistungsträgern bei den Aktiven. Erstmals über 1000 Punkte kam man 2003.

Tabelle

Grafik2

Die folgende Grafik zeigt deutlich, dass sich gute Jahrgängen aus den Jugendklassen über die Jahre bis zu den Aktiven durchziehen. Dies ist der Beleg, dass im Lande eine durchgängig gute Förderung des Spitzensportes praktiziert wird. Zu erkennen ist dies besonders gut an der Entwicklung bei den Junioren (U23), obwohl es für diese Klasse keine Hallenmeisterschaften gibt. Beim genauen Hinsehen ist ein Zusammenhang mit dem sehr guten B-Jugendergebnis (ebenfalls keine Hallen-DM) des Jahres 2003 eindeutig.

Grafik1

Diese Auswertungen werden uns neben den internationalen Ergebnissen auch in den nächsten Jahren als Gradmesser dienen.

Hans Krieg
WLV-Sportwart

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