Sport begrüßt Beschluss der Regierungschefs zum Glücksspielmonopol

Der Landessportverband Baden-Württemberg (LSV) hat die Entscheidung der Ministerpräsidenten begrüßt, das staatliche Glücksspielmonopol in Deutschland um weitere vier Jahre zu verlängern. „Die Verabschiedung des neuen Lotterie-Staatsvertrags ist für den Sport derzeit die einzige Sicherheit, um weiter in den Genuss von öffentlichen Geldern zu kommen", kommentierte der LSV-Präsident Anton Häffner am Mittwoch den Beschluss der Länderregierungschefs in Berlin.

„Alles andere wäre für die Sportbünde eine nur schwer zu verkraftende Entscheidung gewesen", sagte Häffner. Für die vielen Sportvereine mit ihren 3,7 Millionen Mitgliedern in Baden-Württemberg sei die Förderung durch die Staatliche Toto-Lotto-Gesellschaft von existenzieller Bedeutung.

Nach Angaben des LSV-Präsidenten fördert die Stuttgarter Toto-Lotto-GmbH das Gemeinwohl mit mehr als 128 Millionen Euro jährlich. Seit 1948 gelangten in Baden-Württemberg so rd. fünf Milliarden Euro in den Wettmittelfonds. „Diese Förderung ist in einem liberalen Markt kaum denkbar. Deshalb ist es gut, dass durch den neuen Staatsvertrag die derzeitigen Einnahmen der Länder weiter zur Gemeinwohlförderung verwendet werden können", sagte Häffner. Ohne diese Förderung wäre der LSV Baden-Württemberg nicht in der Lage, all die Vereine, die verschiedenen Mannschaften und nicht zuletzt die erfolgreiche Jugendförderung aufrecht zu erhalten.

Wie der LSV-Präsident weiter ausführte, sehen dies die anderen Landessportbünde genau so. „Bei unserer Konferenz im November in Hamburg haben alle Landesverbände einstimmig den Entwurf des jetzt beschlossenen neuen Staatsvertrages begrüßt", erläuterte Häffner.

Pressemitteilung des Landessportverband Baden-Württemberg

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