WLSB warnt Vereine vor irreführender Aktion der privaten Lottovermittler

Der Verband der (privaten) Lottovermittler hat die Sportvereine in Württemberg auf irreführende Art zur Teilnahme an einer Unterschriftenaktion gegen die am 13. Dezember vorgesehene Unterzeichnung des Glücksspielstaatsvertrags aufgefordert. Die Vereine sollen ihren Protest direkt an die Ministerpräsidenten der jeweiligen Länder schicken. Der Württembergische Landessportbund rät den Vereinen dringend davon ab, diese Aktion der privaten Lottovermittler gegen den Glücksspielstaatsvertrag zu unterstützen. „Unsere Vereine sollten sich nicht instrumentalisieren lassen für diese nach unserer Auffassung für den Sport schädliche Kampagne“, erklärt WLSB-Präsident Klaus Tappeser.

In dem Brief an die Sportvereine spricht der Präsident der Lottovermittler, Norman Faber, von erheblichen Umsatzeinbußen, die angeblich durch die Werbebeschränkungen im geplanten Staatsvertrag zu befürchten seien – worunter auch Sport, Kultur und Wohlfahrt zu leiden hätten.

WLSB-Präsident Klaus Tappeser stellt dagegen klar: „Nur das staatliche Monopol mit seinen Zweckerträgen fördert das Solidarsystem des Sports in Baden-Württemberg – und damit den Breiten- und Spitzensport.“ Der Württembergische Landessportbund begrüßt deshalb ausdrücklich den vorliegenden Entwurf eines Staatsvertrags, in dem sich die gemeinsame Position der Landessportbünde und des Deutschen Olympischen Sportbundes zum Glücksspielwesen in Deutschland widerspiegelt. Denn allein das staatliche Glücksspielmonopol bietet dem Sport in Deutschland eine sichere finanzielle Grundlage und unterstreicht gleichzeitig dessen gesellschaftspolitisch wichtige Stellung.

Zurück 

Unsere Partner

Top Events

Deutsche Hallenmeisterschaften 2018Leichtathletik-EM 2018

AKTUELL

WLV Bestenliste

WLV-Bestenliste

Cosa Win

CosaWin