2. Baden-württembergisches Schülercamp in Albstadt

Mit 59 Schüler/innen und 10 Trainern war das zweite baden-württembergische Schülercamp an der Landessportschule Albstadt auch in diesem Jahr wieder bis auf den letzten Platz gefüllt. Neben fünf Trainingseinheiten standen vom 25. bis zum 29. August auch Wahltraining, Spielturniere und andere Freizeitaktivitäten auf dem Programm, aber lassen wir die Athleten selber zu Wort kommen:

„Am Montag ging es endlich los. Das langersehnte Schülerlager begann. Alle Athleten und Trainer mussten bis um 13 Uhr anreisen. Manche hofften deshalb auch noch auf ein Mittagessen an der Sportschule in Albstadt, an der bekanntlich das Essen sehr gut schmeckt, aber ihre Pläne wurden von einem Trainer (Ralf K.) durchkreuzt. Um 14 Uhr fanden sich dann alle, einige auch nur durch großen Zufall, weil sie nicht die Hinweistafel an der Rezeption gelesen hatten, in der Fitnesshalle ein, wo wir dann alle von Dieter Roth, Christian Hummel und Ralf Kramer begrüßt wurden. Bei dieser ersten Besprechung wurden auch gleich die Athleten ausgesucht, die den Bericht schreiben durften. Dank Dennis S., der als Letzter noch auf den Albstadt-Zug aufspringen durfte, waren wir die Glücklichen, die diesen Bericht schreiben „durften“. Alle Teilnehmer bekamen ein Schülercamp-T-Shirt, welches eigentlich nur positive Rückmeldung bekam, und wir wurden in Mannschaften aufgeteilt, die für das restliche Schülerlager zusammen die Turniere und das Hausspiel bestritten.
Danach machten wir uns das erste Mal auf den Weg ins Stadion, der manch einem in den letzten Tagen immer mehr Schwierigkeiten bescherte , da die Beine immer schwerer wurden. Im Stadion wurden wir dann in unsere Gruppen (Mehrkampf, Wurf, Sprint/Sprung und Lauf) aufgeteilt, und die erste Trainingseinheit stand bevor. Nach einer kurzen, aber anstrengenden Einheit freuten sich alle auf das Abendessen. Abends stand dann das erste Turnier auf dem Programm – Hockey. Dieses Turnier gewannen die Trainer, die noch keine Trainingseinheit in dem Knochen hatten und somit die besten Vorraussetzungen auf einen Erfolg hatten!
Am nächsten Morgen waren alle pünktlich um 8 Uhr beim Frühstück, denn keiner von uns wollte den Frühsport mit Christian genauer erleben.
Am Morgen dann stand wieder ganz normales Training auf dem Programm und nachmittags dann gab es das erste Mal ein Wahltraining. Das Hammerwerfen fand den meisten Zuspruch. Doch schnell stellte sich heraus, dass die meisten die Schwierigkeit der Technik unterschätzt hatten, darunter auch gestandene Werfer wie Markus R., der sich meist mit der Diskusdrehung zu helfen versuchte. Mit dem Hausspiel endete der Dienstag: Verschiedene Aufgaben mussten bewältigt werden, darunter auch das Frisieren von Modellen. Dabei kamen bei manchen sogar sehr ansprechende Frisuren heraus. Sehr viele Frisuren lösten doch eher Gelächter aus, da die Modelle dies aber nicht so Ernst sahen und selbst mitlachten, gab es keine Probleme.
Mittwoch war der angenehmste Tag für die Athleten: Es stand nur eine Trainingseinheit auf dem Programm, und mittags ging es ins Freibad. Der Weg zum Freibad war abfallend und stellte sich als sehr schlammig und rutschig heraus, was bei einigen zu einer Textilprobe führte. Im Freibad freuten sich dann die meisten auf eine Abkühlung und jene, die sich nicht darauf freuten, mussten damit leben, dass jeder dazu mehr oder weniger freiwillig gezwungen wurde. Am Mittwochabend stand die Freizeit im Vordergrund und wir konnten machen, wozu wir Lust hatten.
Am Donnerstag trainierten wir morgens wieder ganz normal in den Gruppen und am Nachmittag gab es ein weiteres Wahltraining. Die zweite Nachmittagstrainingseinheit wurde zum Beachvolleyballturnier umfunktioniert. An diesem letzten Abend wanderten wir noch zu einer Grillstelle, wo jeder eine Wurst bekam. Die Abschluss-Show scheiterte an der mangelnden Vorbereitung durch die Gruppen. Schade, denn die einzelnen Programmpunkte versprachen einen lustigen Abend, vor allem auf „Werfer sucht Frau“ und „Tailfingens Next Topmodel“ hatten wir uns alle gefreut.
Die etwas kurz geratene letzte Nacht merkte man am Freitag allen an, dennoch zogen wir das Training mit „Läufen für alle“ tapfer durch. Nach dem Mittagessen war das Schülerlager 2008 vorbei. Die Freude über das Erlebte überwog, doch es gab auch viele traurige Gesichter. Alle waren einer Meinung - das diesjährige Schülerlager war wieder ein voller Erfolg.
Wir wollen uns im Namen aller Athleten bei den Trainern und vor allem bei Christian Hummel und Ralf Kramer für die Organisation und die Leitung des Schülerlagers bedanken.“

Dennis Schönbach/ Josef Dorn/ Jan Schenk

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