Unger und Gabius holen Titel in Nürnberg

Auch wenn nicht alle Wünsche in Erfüllung gegangen sind: die meisten WLV-Athletinnen und Athleten, die bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften im Nürnberger easyCredit-Stadion am Start waren, können ein positives Fazit ziehen. Insgesamt 11 Medaillen gingen gestern und heute nach Württemberg, darunter auch 2 DM-Titel, damit konnte das Vorjahresergebnis (2 Titel / 10 Medaillen) knapp übertroffen werden werden.

Bereits am Samstag (5. Juli) wurde Tobias Unger (LAZ Salamander Kornwestheim/Ludwigsburg) seiner Favoritenrolle über 100 Meter gerecht und holte in 10,20 Sekunden den DM-Titel. Erfreulicherweise konnte auch Marius Broening (LAV ASICS Tübingen) endlich wieder an seine gute Hallensaison anknüpfen und nach 10,30 Sekunden im Vorlauf in 10,38 Sekunden im Finale auf Platz 6 laufen. Ob dies für den Tübinger ausreicht, um noch auf den Olympiazug mit der 4x100 Meter-Staffel aufzuspringen, bleibt abzuwarten.

Silber holten am ersten Tag Nadine Hildebrand (LAZ Salamander Kornwestheim/Ludwigsburg) über 100 Meter Hürden in guten 13,08 Sekunden und die für Peking bereits fest nominierte Christina Schwanitz (SV Neckarsulm) mit 19,08 Meter im Kugelstoßen. Bronze gingen über 3.000 Meter Hindernis der Männer an Martin Allgeyer (LSG Aalen) in 8:58,81 Minuten sowie an Peter Rapp (LAV ASICS Tübingen) im Weitsprung mit 7,87 Meter.

Keine Medaille gab es dagegen in einem überaus spannenden Stabhochsprung-Wettkampf für Alexander Straub (LG Filstal) und Fabian Schulze (LAZ Salamander Kornwestheim/Ludwigsburg). Straub meisterte zwar nochmals die Olympianorm von 5,70 Meter, mehr als Platz 4 war mit dieser Höhe in Nürnberg allerdings nicht drin. Und auch Fabian Schulze versuchte sich nach übersprungenen 5,65 Metern vergeblich an 5,75 Meter und belegte am Ende Rang 5. Tim Lobinger, Danny Ecker und Raphael Holzdeppe sicherten sich in Nürnberg mit jeweils 5,75 Meter die Medaillen und die Tickets nach Peking.

Am heutigen Sonntag (6. Juli) sorgte Arne Gabius (LAV ASICS Tübingen) in einem typischen Meisterschaftrennen für den zweiten WLV-Titel. Er konnte in 14:08,40 Minuten seinen Vorjahreserfolg wiederholen und damit Zelalem Martel von der LG Neckar-Enz in 14:08,59 Minuten auf den Silberplatz verweisen. Christian Stanger von der LG Leinfelden-Echterdingen machte als Vierter in 14:10.75 Minuten die WLV-Dominanz auf dieser Strecke perfekt.

Das zweite WLV-Silber holte sich am zweiten Wettkampftag Speerwerfer Peter Esenwein (LAZ Salamander Kornwestheim/Ludwigsburg) in einem durch Regenfälle beeinträchtigten Wettkampf mit 77,22 Meter. Auch die Kugelstoßer hatte unter dem Regen zu leiden. Der zunächst im Stadion begonnene Wettkampf wurde abgebrochen, da der Ring durch den Regen zu glitschig geworden war, und auf dem Aufwärmgelände neu angesetzt. Hier überraschte dann Sven-Eric Hahn (VfL Sindelfingen) mit neuer persönlicher Bestmarke von 19,55 Meter, die ihm die Bronzemedaille brachte. Dasselbe gelang Anja Wackershauser (VfL Kirchheim/Teck) über 200 Meter. Auch ihr brachte eine neue persönliche Bestzeit von 23,75 Sekunden Platz 3 und die Bronzemedaille.

Die Medaillenausbeute der WLV-Vereine komplettierte die 4x400 Meter-Staffel des VfL Sindelfingen mit Stefan Kinzy, Hannes Scharpf - dem Vierten über 400 Meter Hürden -, Steffen Gann und Manuel Ilg als Dritte in 3:14.10 Minuten.

Traditionell werden auch im Rahmen der Deutschen Meisterschaften die Jugendtitel über 4x400 Meter und 3x800 bzw. 3x1000 Meter vergeben. Hier holten sich die Mädchen der LG Tuttlingen-Fridingen über 3x800 Meter der weiblichen Jugend mit Nicola Neumann, Vanessa Stocker und Tamara Stocker in 6:44.77 Minuten die Silbermedaille.

Die kompletten Ergebnisse der Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Nürnberg finden Sie [HIER]

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