Arthur Abele kämpft in Ratingen um das Olympia-Ticket

Zum Showdown der deutschen Mehrkämpfer kommt es an diesem Wochenende in Ratingen beim 12. Erdgas Mehrkampf-Meeting. Für Zehnkämpfer Arthur Abele vom SSV Ulm 1846 geht es dabei um einen der begehrten Startplätze bei den Olympischen Spielen in Peking.

Der Ulmer hat beim Meeting im österreichischen Götzis vor drei Wochen zwar die Olympianorm von 8.050 Punkten bereits locker übertroffen und steht mit 8.220 Punkten derzeit auf Rang 2 der DLV-Bestenliste. Doch bei der momentanen Leistungsdichte unter den deutschen Zehnkämpfern kann sich der WM-Neunte noch nicht sicher sein, dass er das Peking-Ticket schon fest in der Tasche hat.

Für Claus Marek, Zehnkampf-Bundestrainer im Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV), ist der Kampf um die Olympia-Tickets für Peking völlig offen. „Ich lasse mich am Wochenende überraschen. Prognosen kann und will ich jetzt nicht abgeben“, erklärte Marek bei einer Pressekonferenz im Vorfeld des Meetings.

Die WM-Norm von 8050 Punkten haben neben Arthur Abele bisher der EM-Fünfte Pascal Behrenbruch (Frankfurt/8242 Punkte) und der Uerdinger Michael Schrader (8194) erfüllt. In Ratingen können aber noch eine ganze Reihe weiterer Zehnkämpfer in diesen Kreis vorstoßen, darunter zum Beispiel auch Hallen-Weltmeister André Niklaus aus Berlin.

Sicher vorgeschlagen für die Olympia-Nominierung wird vom DLV der Zehnkampfsieger von Ratingen bei Erreichen der geforderten Punktzahl. Die Nominierungsplätze zwei und drei sind dann einzig und allein abhängig von den weiteren Ergebnissen bei den zurückliegenden Meetings.

Weitere Informationen zum 12. Erdgas Mehrkampfmeeting und die aktuellen Ergebnisse finden Sie unter www.mehrkampf-meeting.de

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