Christina Schwanitz mit Platz 6 beste WM-Teilnehmerin

Zwar stellte der WLV mit 5 von 16 Athleten einen großen Anteil am DLV-Team bei den Hallenweltmeisterschaften im spanischen Valencia am vergangenen Wochenende, an der fehlenden Medaillenausbeute der deutschen Mannschaft konnten allerdings auch die WLV-ler nichts ändern. Wenn auch die zählbaren Erfolge nicht bei allen wie gewünscht ausgefallen sind bleibt doch festzuhalten, dass Valencia für das WLV-Quintett Durchgangsstation auf dem Weg nach Peking war und dass die Olympischen Spiele im August ganz klar der Saisonhöhepunkt sein werden.

So konnte auf jeden Fall Marius Broening (LAV ASICS Tübingen) seinen ersten Einzelstart bei einer großen internationalen Meisterschaft als Erfolg verbuchen. Der Einzug ins Semifinale (dort Platz 4 mit 6,67 Sekunden) zeigte, dass er sich auf internationalem Parkett durchaus behaupten kann. Auch sein Vereinskamerad Arne Gabius hat sein WM-Ziel, die Finalteilnahme über 3.000 Meter erreicht. Dass er sich in diesem starken Teilnehmerfeld im Vorlauf mit 7:59,48 Minuten über die Zeitregel noch ins Finale durchgebissen hat, zeigte, dass er nicht ohne Grund für Valencia nominiert wurde und sich berechtigte Hoffnungen auf einen Start bei den Olympischen Spielen machen kann.

Auch Kugelstoßerin Christina Schwanitz (SV Neckarsulm) bewies mit ihrem 6. Platz, dass sie nicht ohne Grund das DLV-Trikot trug. Nach ihrem 19,68 Meter-Stoß beim Meeting in Chemnitz sahen sie zwar schon viele zum Favoritenkreis gehörig, aber auch wenn es mit der insgeheim erhofften Medaille (noch) nichts wurde, bleibt doch ihr souveräner Auftritt in der Qualifikation im Gedächtnis. Hier zog sie gleich im ersten Durchgang mit dem zweitbesten Versuch ihrer Karriere überhaupt (18,97 Meter) als Zweitbeste ins Finale ein. Und überhaupt: der 6. Finalplatz der Sächsin im Neckarsulmer Trikot mit 18,55 Meter war das beste Ergebnis des kleinen deutschen Frauenteams in Valencia.

Weniger zufrieden mit seinem Abschneiden bei der Hallen-WM war sicherlich Weitspringer Peter Rapp (LAV ASICS Tübingen). Er blieb in der Qualifikation bei einer Weite von 7,59 Meter hängen und hatte dabei vor Augen, dass schon 7,82 Meter für die Finalteilnahme ausreichend gewesen wäre. Nicht ausgezahlt hat sich die kurzfristige Reise nach Valencia mit allen damit verbundenen Problemen für Stabhochspringer Fabian Schulze. Der Dritte der Hallen-DM konnte im Qualifikationswettkampf keinen gültigen Versuch verzeichnen und schied mit einem „Salto Nullo“ aus.

Die kompletten Ergebnisse der Hallen-WM finden Sie [HIER]

Die Beiträge zu den WLV-Athleten auf www.leichtathletik.de im Überblick:

Arne Gabius als Tempomacher
Christina Schwanitz nicht wach genug
Christina Schwanitz meldet Ansprüche an
Tim Lobinger im Stabhochsprung-Finale
Für DLV-Sprinter Endstation im Halbfinale
Deutsche starten gut in die Hallen-WM
Peter Rapp scheitert an Weitsprung-Quali
Marius Broening Zweiter im Vorlauf
Arne Gabius kämpft sich ins Finale
Christina Schwanitz sorgt für Stimmung

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