20 Jahre Sindelfinger Leichtathletik-Freunde

20 Jahre bestehen die Freunde der Sindelfinger Leichtathletik (FSL). Grund genug für eine Jubiläums-Matinee mit Rück- und Ausblick, bei der am Sonntag natürlich auch die traditionelle Martinsgans auf dem Teller nicht fehlen durfte.

Was Anfang 1990 mit dem Trio Herbert Bohr, Eberhard Dengler und Ernst Gießler begann und sich die Förderung der Sindelfinger Leichtathletik zum Ziel gesetzt hatte, ist bis heute auf 40 Mitglieder angewachsen, die diesmal einen stattlichen Spendenscheck in noch nie da gewesener Höhe von 15.000 Euro an Abteilungsleiter Markus Graßmann überreichten.

Der konnte berichten, dass auch die Förderung der vergangenen Jahre gute Zinsen getragen hat. So gab es 2010 für den VfL nicht weniger als acht Medaillen bei Deutschen Meisterschaften, darunter sogar einen Junioren-DM-Titel für Dreispringer Matthias Uhrig. „Eine ganz tolle Entwicklung“ konnte Markus Graßmann aber auch für den Schülerbereich vermelden, wo ganz oben sogar ein Landesrekord über 4x100 Meter bei den Mädchen erzielt wurde.

Sieben Olympioniken

Absolute Spitze waren die sieben Olympioniken, die der VfL Sindelfingen in den Jahren 1984 bis 2004 stellte. Sechs davon - Heidi-Elke Hudak (geborene Gaugel), Andrea Weiß (Bersch, ehem. Thomas), Ulrike Sarvari, Birgit Hamann (Wolf), Martin Weppler und Jörg Vaihinger - waren gerne der FSL-Einladung ins Hotel Erikson gefolgt und wurden ausführlich in Bild und Ton vorgestellt.

Ebenso gekommen war Thomas Kurschilgen, Sportdirektor des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV). Unter der Überschrift „Quo vadis Leichtathletik in Deutschland?“ skizzierte er in aller Kürze aktuelle und zukünftige Entwicklungen der olympischen Kernsportart.

Ziele des DLV

Für ihn und sicher auch für alle 900.000 Mitglieder des DLV ist die Leichtathletik „ein schützenswertes Kulturgut in unserer Gesellschaft“ und sind die über 8.000 Vereine „Heimat und Bezugspunkt“ sowie „Keimzelle des Leistungssports“. Obwohl sich dessen Erfolg nicht ausschließlich an internationalen Medaillen messen lassen sollte, streben Thomas Kurschilgen und der Dachverband für die Höhepunkte Weltmeisterschaft 2011 und Olympische Spiele 2012 selbstbewusst einen Rang unter den Top Sechs in der Nationenwertung an.

20 Jahre Freunde der Sindelfinger Leichtathletik bedeuteten aber auch einen Stabwechsel an der Spitze der honorigen Fördereinrichtung. Anstelle der Begründer Herbert Bohr und Ernst Gießler wollen künftig Frank Rätzsch und Roland Weiler die „erfolgreiche Arbeit zum Wohle der Abteilung fortführen“ und maßgeblich mithelfen, den „klangvollen Namen des VfL in der deutschen Leichtathletik“ hoch zu halten.

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Ziehen an einem Strang für die Sindelfinger Leichtathletik: Roland Weiler, Frank Rätzsch, Markus Graßmann, Ernst Gießler und Herbert Bohr (von links nach rechts).

Bericht und Foto: H. Schmidt

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