Gesundheit und Leichtathletik - ein Zukunftsthema der europäischen Leichtathletik-Verbände

Im Rahmen eines durch die europäische Kommission für Bildung und Kultur geförderten Projektes lud der Französische Leichtathletik-Verband seine Nachbarverbände im Verbund des Europäischen Leichtathletik-Verbandes zu einem ersten Informationsaustausch auf dem Gebiet des Gesundheitssports ein.

Zwanzig Leichtathletik-Verbände der EU-Mitgliedsstaaten folgten am 8. November der Einladung zum ersten EAA-Seminar „Leichtathletik und Gesundheit“ nach Marseille. Sie hörten wichtige Beiträge zur Bedeutung der Leichtathletik in der Gesellschaft und diskutierten insbesondere Leichtathletik in seiner gesellschaftlichen Dimension, Leichtathletik als Bildungssystem, Leichtathletik in seiner gesundheitlichen Bedeutung im Lebenslauf, Leichtathletik im Kindesalter, in seiner Ausbildungsstruktur für Schule und Verein, Leichtathletik und die besondere Rolle des Nordic Walking.

Im Namen des Deutschen Leichtathletik-Verbandes zeigte Fred Eberle (DLV- und WLV-Lehrwart) auf, wie mit Kindern die Bewegungsbereiche LAUFEN - SPRINGEN - WERFEN in Spiel- und Übungsformen erarbeitet werden können. Dabei wird der natürliche Bewegungsbedarf im Rahmen der DLV- /WLV-Ausbildungsoffensive “Kinder Laufen” aufgegriffen. Das WLV-Aktionsprogramm ”Kinderleichtathletik unterwegs” wurde als Beispiel vorgestellt.

Dass die Aus- und Fortbildung in den breitensportlichen Disziplinen Laufen, Walking und Nordic Walking in Deutschland eine besondere Beachtung findet, stellte Gerd Hoppe (Breitensportwart des LV Nordrhein und AG Leiter Sport Pro Gesundheit) in einem zweiten Vortrag dar. Auch hier wird die Verbindung zwischen Verband und Verein deutlich.

Esther Fittko als Vorsitzende des Bundesausschuss Jugend sowie der Sprecher der LV-Breitensportwarte, Dieter Krüger, komplettierten die deutsche Delegation und nutzten die interessanten Diskussionsrunden zu einem regen Ideenaustausch.

Am Ende des aufschlussreichen Tages stimmten die Vertreter der Länder darin überein, dass das Themenfeld „Leichtathletik und Gesundheit“ vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Entwicklungen der Leichtathletik unbedingt weiter zu bearbeiten ist. Auch wenn die einzelnen Verbände durch unterschiedliche Gesetzeslagen und Strukturen nicht identische Projekte umsetzen können, wird man in Zukunft gemeinsam versuchen, den präventiven Aspekt in der bedeutendsten olympischen Sportart weiter in den Vordergrund zu stellen.

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