Senioren Ländervergleichskampf BY – HE – WÜ oder Es war eine „ganz enge“ Kiste

(WLV-Seniorenwart Bernhard Grißmer) Mit der Kleinigkeit von 6 Punkten Vorsprung gewann die württembergische Auswahl den diesjährigen Senioren – Ländervergleichskampf. In Aichach trafen sich am 02. Oktober 2010 die jüngeren Seniorinnen und Senioren, es war also eine M 30/35-Mannschaft, eine W 30/35-Mannschaft, eine M 40/45-Mannschaft und eine W40/45-Mannschaft am Start.

Insgesamt haben 39 Athletinnen und Athleten die Farben des württembergischen Landesverbandes getragen, davon 15 Frauen und 24 Männer.
Jeder einzelne hat mit Rieseneifer dafür gekämpft, hat Disziplin für Disziplin das Beste gegeben und so mancher hat manche Disziplinen kennengelernt, die er noch nie vorher absolviert hat. Kompliment an die gesamte Mannschaft, das was ihr da gezeigt habt, war Spitzenklasse.

Grundstock für den Erfolg legten die Männer M 30 / 35. Hier konnten wir 4 Doppelsiege und weitere zwei Einzelsiege feiern. Sowohl die Hoch- und Weitspringer (Martin Pfrommer und Kai Auer) als auch die Kugelstoßer und Diskuswerfer (Daniel Swierzyk und Michal Lischka) waren nicht zu schlagen. Dazu gewannen Armin Ray die 400m und die 4x100m-Staffel in der Besetzung Dennis Müller, Armin Ray, Martin Pfrommer und Kai Auer. Erwähnt werden muss auch noch Heiko Schmidt, der sowohl die 400m, die 1500m, die 5000m und als Schlussläufer der Olympischen Staffel noch einmal 800m lief und ohne seinen Einsatz die Punktzahl nicht erreicht worden wäre. Dazu zählte auch sein Einsatz im Speerwerfen.

Auch die Männer M 40 / 45 konnten ihre Mannschaftswertung gewinnen, jedoch nur hauchdünn vor den Bayern. Es gab fünf Einzelsiege, wobei Klaus Bodenmüller an drei beteiligt war, er gewann seine Paradestrecke, die 400m, und war maßgeblich an beiden Staffelerfolgen beteiligt. Mit seinen Kollegen Ernst Litau, Klaus Unger und Andreas Preißing über 4 x 100m und mit Rocco Gaudino, und noch einmal Klaus Unger und Andreas Preißing in der Olympischen Staffel. Dazu gewann Frank Schmid den Hochsprung und den Weitsprung.

Bei den Frauen W 30 / 35 war das insgesamt ausgeglichenste Feld aller drei Landesverbände. Unser Manko war, dass wir nur sechs Athletinnen am Start hatten. Diesen gelang jedoch das Kunststück, alle Disziplinen doppelt zu besetzen und somit die optimale Punkteausbeute zu ergattern. Wesentlichen Anteil daran hatten Ina-Maria Sonnenfroh und Anja Tognotti, die jeweils sechsmal an den Start gingen!
Dabei konnte Anja ihr Einzelrennen über 800m als auch als 800m-Schlussläuferin der Olympischen Staffel gewinnen (mit ihren Kameradinnen Ina-Maria Sonnenfroh, Elke Ischinger und Ingrid Wettengl). Aber auch Dunja Koch als eifrige Punktesammlerin in den Wurfdisziplinen war als Startläuferin der 4x100-Staffel unterwegs und konnte damit zum Erfolg nicht unerheblich beitragen.

Bei den Frauen W 40 / 45 freuten sich besonders die Speerwerferinnen, nicht nur über ihren Doppelsieg, beide (Annegret Würthele und Susanne Strohm) warfen persönliche Jahresbestweite und Susanne gelang ihr erster 40er für dieses Jahr. Annegret gewann dazu noch den Hochsprung und mit der Weitsprung Siegerin Anja Wagenknecht sowie Barbara Neumann und Heike Schindler die 4x100m-Staffel.
Anja war insgesamt sechsmal, Barbara und Heike jeweils fünfmal am Start.
Aber auch Elke Walter mit 3000m und zweimal 800m (Einzel und Olymp. Staffel) und Gisela Rosen mit 800m, Kugelstoßen und einem 400er in der Staffel sammelten Punkte um Punkte.

Alle Einzelergebnisse können in der Gesamtergebnislistenachgelesen werden.

Aus meiner persönlichen Sicht gelang Michael Lischka mit 54,99m im Diskuswerfen die „beste“ Leistung der Veranstaltung. Glückwunsch!
Die beste Leitung der Württembergischen Mannschaft waren die 334 Punkte, die die Mannschaft erzielt hat und das wiederhole ich gerne: … die die Mannschaft erzielt hat.

Recht herzlichen Dank an alle.

Auch an meine beiden Mitbetreuerinnen Anita Bayha-Zaiser und Sabine Freudigmann recht herzlichen Dank, ohne Euch wäre der Länderkampf nicht über die Bühne gegangen, ohne Euren Einsatz und Euer Engagement wäre die Mannschaft nicht so zur Hochform aufgelaufen.

Nachlese und Ausblick:
Nachdem die Verantwortlichen der drei Landesverbände über die gleichen Probleme bei der Schwierigkeit der Aufstellung der Mannschaften berichten, haben wir uns überlegt, wie wir dem Länderkampf ein „neues Gesicht“ geben könnten. Dazu werden wir in den nächsten Monaten Vorschläge erarbeiten und intern diskutieren müssen. So wie es im Moment aussieht, werden wir im nächsten Jahr –wie gewohnt- den Ländervergleichskampf der „älteren“ Seniorinnen und Senioren im Gebiet des Landesverbandes Hessen durchführen um dann im darauffolgenden Jahr 2012 bei uns in Württemberg einen neuen Ländervergleichskampf ausrichten.

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