Gabius verteidigt DM-Titel in Braunschweig

Ein Titel und 5 Platzierungen auf den Silber- bzw. Bronze-Rängen waren die Ausbeute der württembergischen Athleten bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften, die an diesem Wochenende im Braunschweiger Eintracht-Stadion ausgetragen wurden. Den einzigen Titel nach Württemberg holte Arne Gabius von der LAV asics Tübingen, der seiner Favoritenstellung über 5.000 Meter gerecht wurde und sich in 13:52.03 Minuten mit einem langen Spurt klar durchsetzte.

In diesem Rennen ging es aber nicht nur um den Titel über 5.000 Meter sondern auch um das dritte EM-Ticket über 10.000 Meter. Dieses sicherte sich Filmon Ghirmai, ebenfalls LAV asics Tübingen als Zweitplatzierte in 13:53.43 Minuten hinter seinem Vereinskameraden Gabius. Im direkten Duell mit Musa Roba-Kinkal (TV Wattenscheid 01), der trotz Bestzeit von 13:57,35 Minuten nur Rang fünf belegte, behielt der Tübinger ganz klar die Oberhand.

Eine weitere Silbermedaille gab es etwas überraschend im Dreisprung für den erst 21 Jahre alten Matthias Uhrig. Hinter dem erwarteten Sieger Andreas Pohle, der seinen Titel verteidigen konnte und mit 16,29 Metern am weitesten segelte, kam der Springer vom VfL Sindelfingen mit 15,79 Metern zu einer neuen persönlichen Bestleistung und der Vizemeisterschaft.

Die erste der drei Bonzemedaillen für WLV-Athleten sicherte sich Nadine Hildebrand (LAZ Salamander Kornwestheim/Ludwigsburg) bereits am gestrigen Samstag über 100 Meter Hürden. Zeitgleich mit der Leipzigerin Cindy Roleder, in der Zielfotoauswertung allerdings auf Platz drei gesetzt, verpasste sie mit 13,08 Sekunden die geforderte zweite Erfüllung der EM-Norm von 13,00 Sekunden. Damit konnte die Salamander-Athletin ihr EM-Ticket nicht endgültig lösen und muss nun bis zur Bekanntgabe der EM-Mannschaft durch den DLV im Laufe des morgigen Montags (19.07.) bangen.

Am heutigen Sonntag schafften es zwei Athleten von VfL Sindelfingen auf Platz 3. Zunächst konnte Stephan Stoll über 400 Meter Hürden seine derzeit gute Form unter Beweis stellen und hinter den beiden Dresdenern Georg Fleischhauer (50,11 Sekunden) und Silvio SCHIRRMEISTER (50,12 Sekunden) in 50,37 Sekunden zur Bronzemedaille laufen. Anschließend gab es für Marco Schmidt im Kugelstoßen ebenfalls Platz 3 mit einer Weite von 19,72 Metern. Er verpasste dabei allerdings die Chance, sich mit einer Weite über der Norm von 20,20 Metern für die EM zu empfehlen. Als siebter des Kugelstoß-Finales konnte sich mit Tobias DAHM ein weiterer Sindelfinger Kugelstoßer über eine Steigerung freuen.

Knapp an einer Medaille vorbei ging es über 800 Meter der Frauen für Kerstin Marxen von der LAV Asics Tübingen, die in einer Zeit von 2:08.33 Minuten als Vierte ins Ziel lief. Rang 8 in diesem Rennen holte sich Nadja BORK vom TSV Gomaringen in 2:08.89 Minuten.

Fünfte Plätze gab es für Anja Reinhardt von der LG Weinstadt über 5.000 Meter der Frauen, die in dem von der Kölnerin Sabrina Mockenhaupt dominierten Rennen in 16:47,38 Minuten persönliche Bestzeit lief sowie im Speerwurf der Männer für den Sindelfinger Stefan Wenk mit 72,71 Metern. Rang 6 ging im Speerwurf an Peter Esenwein (LAZ Salamander) mit 71,58 Metern. Weitere sechste Plätze gingen an Samira Burkhardt vom VfL Sindelfingen im Kugelstoßen mit 16,97 Meter, Benedikt Karus von der LG Badenova Nordschwarzwald über 3.000 Meter Hindernis der Männer in persönlicher Bestzeit von 8:54:17 Minuten.

Die kompletten Ergebnisse der Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Braunschweig finden Sie [HIER]

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