Dieter Schmidt-Volkmar weiterhin an der Spitze des LSV

Pforzheim - Dieter Schmidt-Volkmar wurde am Samstag, 3. Juli 2010, auf der 16. Ordentlichen Mitgliederversammlung des Landessportverbandes Baden-Württemberg (LSV) in Pforzheim das zweite Mal zum LSV-Präsidenten gewählt. Die bisherigen Vizepräsidenten Gundolf Fleischer (Horben), Heinz Janalik (Mosbach) und Klaus Tappeser (Rottenburg) wurden im Amt bestätigt.

Stefan Mappus, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, machte in seiner Rede im CongressCentrum Pforzheim deutlich, welche Bedeutung die Sportorganisation für ihn hat. „Wir brauchen einen starken Sport in Baden-Württemberg - sowohl in der Breite als auch in der Spitze.“

Mappus erklärte seine Bereitschaft die Schirmherrschaft für die Initiative „Spitzensportland Baden-Württemberg“ zu übernehmen. Ziel der Initiative ist die Optimierung der Bedingungen für den Spitzensport und seine Athleten in Baden-Württemberg.
„Dass wir in Deutschland und insbesondere in Baden-Württemberg so gut aufgestellt sind, liegt nicht zuletzt an den umtriebigen und professionellen Sportfunktionären“, sagte Ministerpräsident Stefan Mappus in seiner Ansprache.

Im Hinblick auf die derzeit „zielorientiert und konstruktiv“ laufenden Verhandlungen zum Solidarpakt II sagte Mappus: „Wir schreiben auf jeden Fall für die Jahre 2010/2011 die Zahlen des bestehenden Solidarpakts fort“. Was die Zeit darüber hinaus angehe, stehe das Land zu seiner Verantwortung und werde im Rahmen seiner Möglichkeiten einen darüber hinausgehenden Beitrag prüfen. Auch wenn die haushaltspolitischen Rahmenbedingungen zurzeit schwierig seien, sei Verlässlichkeit ein sehr wichtiger Bestandteile der Verhandlungen zum Solidarpakt Sport II. „Der Sport in den Vereinen lebt aber nicht in erster Linie von der finanziellen Förderung. Er lebt vielmehr von den Menschen, die sich aktiv einbringen und die mitmachen“, erklärte der Ministerpräsident. Das ehrenamtliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger schaffe einen „enormen Gewinn an Lebensqualität“ für die Gesellschaft.

Als Präsidiumsmitglieder wieder gewählt wurden Herbert Rösch (Ostfildern), Jörg Schwenk (Stuttgart), Rudi Krämer (Titisee-Neustadt) und Gerhard Schäfer (Heidelberg) als Fachverbandsvertreter und Dieter Grauling (Dornstadt) und Manfred Pawlita (Heuchlingen) als Vereinsvertreter sowie Paul Hempfer (Waldburg). Bestätigt wurden Dr. Barbara Oettinger (Lorch) als Frauenvertreterin und Monica Wüllner (Stuttgart) als Vertreterin der Sportjugend.

Neu in das Präsidium gewählt wurde der frühere Erste Bürgermeister der Stadt Karlsruhe Harald Denecken (Karlsruhe) und Klaus Kokemüller (Denzlingen). Der Vizepräsident des Badischen Sportbundes Freiburg vertritt ebenso wie Harald Denecken die Interessen der Vereine im Präsidium. Gerhard Mengesdorf (St. Georgen) und Günter Seith (Karlsruhe) sind aus dem Präsidium ausgeschieden.

Die Jahresrechnungen 2007 bis 2009, der Haushaltsplan 2010, die Geschäftsberichte und die durch das LSV-Präsidium beantragten Satzungsänderungen wurden einstimmig verabschiedet. Die Satzung des LSV musste geändert werden, um den Anforderungen der neuen Abgabenordnung zu entsprechen.

Die vom Präsidium vorgeschlagene Resolution zum Glücksspiel-Staatsvertrag, die die Position des LSV deutlich machen soll, wurde einstimmig beschlossen.

Neue Präsidiumsmitglieder
Harald Denecken (Karlsruhe)
• Erster Bürgermeister a. D., Stadt Karlsruhe
• Präsident der Deutschen Olympischen Gesellschaft seit 2007
• Vizepräsident des Badischen Sportbundes Nord
• verheiratet

Klaus Kokemüller (Denzlingen)
• Realschullehrer a. D.
• Vizepräsident des Badischen Sportbundes Freiburg
• Stellvertretender Vorsitzender des Landesausschusses zur Förderung des Leistungssports
• verheiratet

Quelle: Pressemitteilung des Landessportverbandes Baden-Württemberg

www.lsvbw.de

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