Weltklasse in Biberach lockt die Fans

Es hat schon einen fast schon kometenhaften Aufstieg hinter sich, das Leichtathletik-Meeting Weltklasse in Biberach. In nur drei Jahren schaffte das Meeting in der schwäbischen Provinz den Aufstieg zum zweitbesten deutschen Meeting hinter dem ISTAF in Berlin. „Wir haben hier Leichtathletik zum Anfassen auf höchstem Niveau,“ sagt Meeting-Chef Heinz Hüsselmann, „die Nähe zwischen Zuschauern und Athleten ist hier sensationell“.

Bemerkenswerte Zuschauerzahlen mit über 5000 Besuchern im Biberach Stadion belegen dies. Mit einem attraktiven Teilnehmerfeld will Hüsselmann gemeinsam mit der TG Biberach, die rund 250 Helfer im Einsatz hat, diese Zuschauerbegeisterung auch in diesem Jahr erreichen. Der ehemalige Sprint-Bundestrainer Hüsselmann ist mit den Meetings in Cuxhafen, Baunatal und Biberach der Meeting-Macher schlechthin in Deutschland. „Hüsselmann ist mit seinen Kontakten und seiner Erfahrung ein Glücksfall für uns“, sagt Hans-Peter Beer, Veranstaltungsleiter bei der TG Biberach.

In diesem Jahr besitzt WiB erstmals den „Classic Meeting“-Status des Europäischen Leichtathletik Verbandes (EAA). Das heißt, dass alle europäischen Athletinnen und Athleten in Biberach ihre Normen für die Teilnahme an den Europameisterschaften Ende Juli in Barcelona erfüllen können. Dies gilt für alle Disziplinen, die in Biberach auf dem Programm stehen.

Den Auftakt zu WiB 2010 bildet wie im vergangenen Jahr der Kampf um den e.wa-riss-Cup im Kugelstoßen der Männer, wo die komplette deutsche Spitze um den WM-Dritten Ralf Bartels (Neubrandenburg) und Jugend-Weltrekordler David Storl (Chemnitz), der bereits am Donnerstag, 8. Juli ebenfalls im Biberacher Stadion ausgetragen wird. Bei seiner Premiere 2009 lieferten sich die besten Kugelstoßer Europas trotz Dauerregens einen mitreißenden Wettkampf. Der Eintritt am Donnerstag ist frei.

Die Wettkämpfe am Freitag, 9. Juli werden um 17.30 Uhr traditionell mit dem BKK VerbundPlus Staffel-Cup der Grundschulen eröffnet. Am Start sind wieder über 60 Schulstaffeln aus dem gesamten Landkreis Biberach, die sich in zwei Altergruppen über eine Distanz von 6 x 50 m messen werden – ein Erlebnis nicht nur für die kleinen Nachwuchs-Läuferinnen und -Läufer, sondern auch für alle Zuschauer, die die Leichtathleten der Zukunft sicherlich auch in diesem Jahr wieder kräftig anfeuern werden!

Top-besetzte Wettbewerbe sind der Stabhochsprung der Frauen und Männer. Hüsselmann hat sich rechtzeitig um eine möglichen Publikumsliebling bemüht: Sabrina Mockenhaupt will an der Riß einen flotten 3000er laufen. Eine zusätzliche regionale Anbindung hat Biberach in der Kooperation mit dem „Meeting der krummen Strecken“ in Pliezhausen gefunden. Vier Sieger Agata Strausa (SC Potsdam, 300m), Sara Jäpel (Dresdner SC/150m), Stefan Uliczka (Kiel/Kronshagen/3000m Hindernis), sowie der 1000m-Sieger Josef Pelikan (Tschechien, 2:21,55 Min.) sind mit sogenannten Wild Cards in Biberach startberechtigt.

Die Liste der bisherigen WiB-Teilnehmer in den vergangenen drei Jahren liest sich wie ein Who is Who der internationalen Leichtathletik. Unter anderem waren in Biberach bereits die Olympiasieger Juri Borsakowski (800 m) und Tomasz Majewski (Kugelstoßen), die Weltmeisterinnen Franka Dietzsch (Diskus), Betty Heidler (Hammer) und Steffi Nerius (Speer), der Junioren-Weltrekordler Raphael Holzdeppe (Stabhoch) und die Europameister Petra Lammert (Kugel) und Dwain Chambers (100 m) am Start.

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Weltklasse in Biberach – da muss man hin!
Weitere Informationen zur Veranstaltung unter www.weltklasse-in-biberach.de

Bericht und Foto: Ewald Walker

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