Nahrungsergänzungsmittel und ihr gefährlicher Inahlt

Das Zentrum für präventive Dopingforschung der Sporthochschule Köln unter der Leitung von Dr. Hans Geyer beobachtet seit vielen Jahren den boomenden Markt mit Nahrungsergänzungsmitteln mit wachsender Sorge. In den stichprobenartig gekauften Produkten entdeckten die Forscher in etwa jedem sechsten Mittel, das als muskelaufbauend und fettabbauend angepriesen wird, verschreibungspflichtige und im Sport verbotene Substanzen wie etwa Anabolika, Stimulanzien, Peptidhormone oder sogar Mittel gegen Krebs.

Athleten, die ein vermeintlich harmloses Pülverchen konsumieren, werden dann plötzlich positiv getestet. So geschehen etwa bei der russischen Kunstturnerin Gorjunowa oder dem US-Basketballer Lewis. Von den Nebenwirkungen der medizinischen Substanzen ganz zu schweigen. Gewinn bringt das nur den Nahrungsergänzungsmittel- oder Medikamentenfälschern. Das hat auch schon das Bundeskriminalamt auf den Plan gerufen, das massiv aufgerüstet hat, diese fatale und gefährliche Entwicklung zu stoppen. Solange die Netzwerke aber weltweit aktiv sind, ist allein der Verzicht auf solche Produkte für Gesundheit und Dopingkontrolle der sicherste Weg.

Die Kölner Liste® ist keine Empfehlung an Sportler, ein Nahrungsergänzungsmittel zu nutzen. Das Interesse dieser Liste liegt ausschließlich im Bereich der Aufklärung und Transparenz!

http://www.koelnerliste.com/

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