Generalprobe für Deutsche Seniorenmeisterschaften

Im Januar war das richtige Winterwetter, um Lust auf Hallenleichtathletik zu wecken. Dass dies kein frommer Wunsch ist, zeigten die starken Veranstaltungsfelder bei beiden Meisterschaften. So erfreulich diese starken Teilnehmerzahlen waren, für die Karis war es harte Arbeit. Dies auch deswegen, weil der Glaspalast schon vorher und dann zum großen Hallenfinale - den Deutschen Seniorenmeisterschaften vom 12.-14. Februar - mit zahlreichen Veranstaltungen in wenigen Wochen belegt ist.

Da war es eigentlich kein Wunder, dass insbesondere bei den Baden-Württembergischen Seniorenmeisterschaften die Kari-Decke sehr kurz war. Dies ist verständlich, denn eine Pause ist im Hinblick auf das „arbeitsreiche“ Wochenende der Deutschen Seniorenhallenmeisterschaften notwendig und legitim. Schließlich soll das Kari-Ehrenamt ja auch Spaß machen und nicht ein permanenter Einsatzdruck gerade den jungen Nachwuchs vergraulen. Dieser Faktor muss zukünftig einfach stärker berücksichtigt werden. Ohne 8 „Kari-Importe“ aus den Nachbarkreisen hätte es sicherlich größere Probleme für die Baden-Württembergischen Seniorenhallenmeisterschaften gegeben. Hier muss von den Verantwortlichen etwas getan werden.

Dafür, von den meisten nicht bemerkt, war in der Weitsprunggrube – rechen und einstecken -, meistens geballte Erfahrung und Kompetenz mit Kurt Ottmüller, Eberhard Schaefer und Kariwart HDW am schaffen. Jeder Versuch mit 190 Gesamt-Lebensjahren in maximal 40 Sekunden, sauber planiert, das war fast reif für das Guiness-Buch der Rekorde. Jedenfalls war die Schiedsrichterin über diese "Leistungsexplosion" der Alten überrascht und mehr als angetan. Ja, und die Athleten konnten ihren Weitsprung, bei dem es wohl sonst Probleme gegeben hätte, zügig durchführen.

Eine lustige Anekdote am Rande, die aber, ernsthaft betrachtet, in Sindelfingen so keine Zukunft hat. Nach außen bleiben zwei starke Veranstaltungen für die zahlreichen Athleten denen es sicherlich Spaß gemacht hat. Für die meisten hat sich der Weg durch Schnee und Eis sicherlich gelohnt. Leichtathletik hat einfach Spaß gemacht und das ist zunächst einmal das Wichtigste.

Bericht und Bilder: HDW

Foto1
Es läuft im Glaspalast

Foto2
Gleich ist Rundenzähler angesagt

Foto3
Ich will mich steigern

Foto4
Info über die neue Fehlstartregelung

Foto5
Kleine Pause

Foto6
Wie mit der Wasserwaage

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