Nikolaus-Lehrgang am 5. Dezember 2009

Neigt sich ein Jahr so langsam dem Ende entgegen, merkt das der württembergische Leichtathlet zumeist auch daran, dass in Schwäbisch Gmünd der Nikolaus-Lehrgang stattfindet. Wie jedes Jahr, so tummelten sich auch am vergangenen Samstag (5. Dezember) wieder viele lernwillige Besucher und nutzen die Möglichkeit, Fachwissen von ausgewiesenen Experten mit auf den Weg zu bekommen.

Der Lehrgang wächst mit seinen Themen. Im Fokus 2009: der Hürdensprint- spezieller Hintergrund: "Hindernisse im Rhythmus überlaufen". Einmal mehr begeistert waren die über 150 Teilnehmer des diesjährigen Nikolaus-Lehrgangs

Was den langjährigen anhaltenden Erfolg des Nikolaus-Lehrgangs von Fred Eberle und des WLV ausmacht? Nun, nicht nur die Leichtathletik-Trainer und Sportlehrer ziehen ihren Nutzen aus ihm, sondern auch Vertreter anderer Sportarten, und sehr oft ist das Thema so lebens- und alltagsnah, dass alle Sportbegeisterte profitieren könn(t)en.

Foto
Impressionen vom Nikolaus-Lehrgang





Samstag, 5. Dezember 2009
Beginn: 9.00 Uhr
Große Sporthalle Schwäbisch Gmünd, Katharinenstraße
Lehrraum und Leichtathletikhalle im Untergeschoss


DLV/WLV - Fortbildungsseminar Leichtathletik
Von der Kinderleichtathletik zur Talentschulung

Hindernisse überlaufen
Hürdensprinten

… und ohne Rhythmus geht schon gar nichts






Spiel-, Übungs- und Trainingsformen einer grundlegenden Lauf- und Sprintschulung

Prinzipien, Inhalte und Methoden der Leichtathletik
in Schule und Verein

Theorie, Praxisworkshops und Demonstrationen


Der Nikolauslehrgang 2009 wird gemeinsam von den Kooperationspartnern Deutscher und Württembergischer Leichtathletikverband, Leichtathletikregion Ost, Leichtathletikkreis Ostalb, Kreissparkasse Ostalb, Gmünder Ersatzkasse, Staatliches Schulamt Göppingen und Pädagogisches Fachseminar Schwäbisch Gmünd veranstaltet


Lehrgangsablauf

Nach einer kurzen theoretischen Einführung in Konzeption und Aufbau neuer Arbeitshilfen zur Leichtathletik folgen Ausschnitte und Beispiele aus den verschiedenen Entwicklungsstufen.

Trainings- und Bewegungslehre sind ebenso Themen des Lehrganges wie vielseitige Praxisdemonstrationen und spezifische Eigenrealisationen der Lehrgangsteilnehmer in einer grundlegenden Bewegungsschulung.

Besonders die Entwicklungsreihe „Vom Überlaufen von Hindernissen zum Hürdensprint“ bietet für Kinder und Jugendliche eine Fülle von reizvollen, herausfordernden und motivierenden Möglichkeiten. Die ganze Bandbreite von den Spiel- und Übungsformen der Kinderleichtathletik in Schule und Verein bis hin zum Aufbau- und Leistungstraining soll erarbeitet werden.

9:00 Uhr
Begrüßung und organisatorische Hinweise
Einführung in das Thema – Lehrhilfen der Leichtathletik
Prinzipien, Inhalte und Methoden einer grundmotorischen Schulung

10:00 Uhr
Praxisdemonstration mit einer Grundschulklasse
Schnell weg, schnell drüber, schnell weiter
Alles ist NICHTS ohne RHYTHMUS

11:00 Uhr
Praxisdemonstration mit einer Talentfördergruppe
Hürdenlaufen – leicht gemacht

12:15 Uhr
Mittagspause

13:15 Uhr
Praxis mit den Lehrgangsteilnehmern
wird im Stationsbetrieb parallel im Tausch der Gruppen angeboten
Aller guten Dinge sind DREI – Dreimal mit Rhythmus
A) Gymnastik mit Rhythmus und Takt
B) Rhythmisches Laufen - einmal drunter und drüber und vorbei
C) Hüpfen und Springen – und der Rhythmus hilft

14:30 Uhr
Theorie
Planungsaspekte im Hürdentraining - das Aufbautraining
Die konditionellen, koordinativen und technischen Grundlagen

Praxisdemonstration
Wie Hürdensprinter der deutschen Jugendspitze trainieren
Ausschnitte aus einer Trainingseinheit zum Hürdensprint

16:30 Uhr
Abschlussdiskussion und Zusammenfassung

Lehrkräfte:
Mitarbeiter des WLV/DLV-Lehrteams
- Carsten Köhrbrück (Landestrainer Berlin, DLV-Lehrteam)
- Jutta Bryxi, Christian Weber, Fred Eberle u.a.

Bitte Sportkleidung mitbringen!

Teilnahmegebühr:
25,- € (Skripte und Imbiss sind enthalten)

Anmeldung:
Fred Eberle, Am Käppele 2, 73527 Schwäbisch Gmünd,
f.eberle@onlinehome.de


Von der KINDERLEICHTATHLETIK zur TALENTSCHULUNG

Aufgaben und Ziele einer Nachwuchsförderung

Der Württembergische Leichtathletik-Verband verstärkt mit diesem Fortbildungsseminar erneut seine Bemühungen um ein innovatives Nachwuchstraining. Es sollen Handlungsempfehlungen für die langfristige Entwicklung von der Kinderleichtathletik zum Talent- und Leistungstraining aufgezeigt und diskutiert werden. Dabei werden das Laufen und Sprinten über Hindernisse und Hürden sowie die Entwicklung der Rhythmusfähigkeit als beispielhafte Praxisdemonstrationen im Mittelpunkt stehen.

In einer Verknüpfung von Theoriereferaten und Praxisdemonstrationen bietet der Nikolauslehrgang 2009 eine Plattform, um die Bandbreite der Leichtathletik, von den Modellen einer alters- und entwicklungsgemäßen Kinderleichtathletik, der Förderung von Talenten bis hin in das spezifische Jugendtraining, exemplarisch aufzuzeigen.

Beispiele der Grundausbildung, dem Grundlagen- wie besonders dem Aufbautraining werden aufgezeigt und zur Diskussion gestellt.

Damit möchten DLV und WLV ihre Übungsleiteroffensive weiterführen, bei der Lehrer, Trainer und Übungsleiter gleichermaßen aktiviert und qualifiziert werden.

Bei diesem Fortbildungsseminar werden Experten des DLV und WLV die künftigen Herausforderungen, denen sich die Leichtathletik in Verband und Verein stellen muss, skizzieren. Es werden dabei auch aktuelle Probleme, die es zu meistern gilt, auf den Prüfstand gestellt. Mit dem Nikolauslehrgang 2009 werden Beispiele vermittelt und Möglichkeiten aufgezeigt, wie unser Sport inhaltlich, methodisch und organisatorisch zukunftsfähig gemacht werden kann.


Beim Nikolauslehrgang 2009 dürfen wir als Lehrreferenten herzlich
Carsten Köhrbrück begrüßen:

Carsten Köhrbrück ist Landestrainer in Berlin und Mitarbeiter im DLV- Lehrteam. Er ist ein ehemaliger deutscher Spitzenhürdenläufer der - für die Bundesrepublik Deutschland startend - bei den Europameisterschaften 1990 mit der 4 x 400-m-Staffel des DLV die Silbermedaille gewann. Seine handgestoppte Zeit betrug bei diesem Lauf 45,1 s. Im 400-m-Hürdenendlauf dieser Europameisterschaft wurde er Sechster (48,95 s). Außerdem war er Teilnehmer bei den Weltmeisterschaften in Tokio/Japan 1991 und den Olympischen Sommerspielen 1992 in Barcelona/Spanien, wo er das Halbfinale erreichte (49,41 s). Als 18-Jähriger errang er bei den Junioren-Europameisterschaften 1985 die Bronzemedaille (51,23 s). Mit seiner Zeit von 61,06 Sekunden, die er am 5. Januar 1991 in Berlin über die selten gelaufene 500-m-Distanz in der Halle lief, hält er immer noch die deutsche Hallenbestleistung.

Carsten Köhrbrück startete für die Vereine OSC Berlin und LAC Halensee. 1990 wurde er über seine Spezialstrecke Deutscher Meister. Weitere Podiumsplätze bei deutschen Freiluftmeisterschaften belegte er 1992 als Zweiter, sowie 1989 und 1991, wo er jeweils Dritter wurde. Auch in der Halle war er erfolgreich. 1989 und 1990 wurde er Deutscher Hallenmeister über 400 m.

Heute ist er Trainer in Berlin, wo er national erfolgreiche Langsprinter und Kurz- und Langhürdler trainiert. Im Berliner Leichtathletik-Verband ist er seit einigen Jahren Teamleiter.

Unsere Partner

Top Events

Deutsche Hallenmeisterschaften 2018Leichtathletik-EM 2018

Aus- und Fortbildung


Titelseite

Lehrbriefe

Lehrbriefe

Training

Leichtathletiktraining